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2 (1793)
Entstehung
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sehr spitzen Winkeln durchschneiden, und sichfolglich sehr an einander fortschleifen, wie vielFehler man Überhaupt beym Auftragen derWinkel, noch ans sehr vielen andern Ursachenzu befürchten hak, so wird man gewiß einekleine Berechnung der Perpendiculärlim'en,LT?e. nicht scheuen, und da bei? E-itwersungmehrerer Oerter aus eine Standlinie, einigederselben oft sehr weit von der Srandliniewegliegen, lo w>rd man durch die Größe derberechneten Perpeudiechärlinien öVT, LT u. s.w. schon hngefäbr einen Ueberschlag machenkönnen, tlwils, wie man die Srandlinie aufdem Papiere am bequemsten legen, theilSauch, wie groß man den verjüngten Maaßstabnehmen müsse, damit man alle Oerter auf dervorgegebenen Größe des Papiers erhalte , undnicht einige ausserhalb desselben fallen, wie z. E.(§. »8g- ll). Uebrigens geschiehet es bey Vcr»Messung ganzer Landschaften, sehr oft, daß mandie Entfernung solcher Oerter, die man schon zuPapiere gebracht bat, wieder zu neuen Standli-nien und zur Bestimmung anderer Oerter ge-braucht, und da ist es schlechterdings nothwendig,auf ihre Verzeichnung alle mögliche Sorgfalt zuwenden, weil sich sonst Fehler auf FehlerHamen, und alle Arbeit vergeblich seyn würde.Nie wird mau aber durch würkliche Austra-gung der Winkel, die zu dieser Arbeit nöthigeGenauigkeit erhallen.

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