Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
238
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Noch besser und bequemer ist es, L«---zu nehmen, damit das Dreyeck «öä gleich-schenklicht werde.

Aus. IV. Aus den gemessenen Seiten deskleinen gleichste,euklichlen Dreyecks , läßtsich der Winkel L durch trigonometrische Rech-nung finden. Wenn man nun auf eben dieArt auch bcy O, nach den Richtungen OL,O^V, die Langen Oe O- willkührlich an-nähme, und dann es mäße, so licsse sich ansden Größen Oe, Oe, es, auch der WinkelO berechnen. Aus den beyden solchergestaltgefundenen Winkeln L, O, und aus der ge-messenen Seite KD, findet sich alsdann dieunbekannte Weite durch trigonometrischeRechnung. Dieses Verfahren zeigt also, wieblos durch Hülfe der Meßkette, und der da-mit verbundenen Rechnung, die Weitegefunden werden konnte, ohne daß man nöthighat, auf dem Felde sestst die Seite LO rück-wärts, und den Winkel L an b zu tragen.

Nimmt man die Längen L--, L-I, Or, Oodurchaus von gleicher Größe, und z. E. 5Ruthen lang, so sind für den Halbmesser 5°,die Linien «ck , ee, Chorden der gesuchten Win-kel ö, O. Wenn man nun ein für allemahlfür den Halbmesser von 5° , oder 5000 Lin.die Chorden berechnet, und eine Tafel davonverfertigt hat, so findet man aus derselben,

sogleich