Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
233
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2ZZ

Von Messung unzugänglicher Weiten, bloßdurch Ketten und Maaßsiäbe.

Aufgabe.

§. 178. XXVII. sind zwey

Obiecte, die sich in einer Horizon-talcbene befinden, man soll ihrenAbstand finden, der sich wegeneines dazwischen liegenden Hin der-nisses ? nicht unmittelbar messenläßt: vorausgesetzt, daß von einemdritten willkührlich angenomme-nen Punkte, L, ein freper Zugangnach k, verstattet ist.

Aufl. Man scke in L einen Stab senk-recht ein, und messe die Weiten ^eL, LL,mit den Maaßstäben, oder der Mcßkette; diegemessenen Weiten, /rL, LL, trage man inden Verlängerungen von ^L, KL, rückwärtsvon L nach a, und von L nach b, dergestalt,daß La L^ und Lk LiZ werde; messedann die Entfernung ba, so wird dieselbe Xtt scyn.

Der Beweis ist aus der Gleichheit der Drcy-ccke /tLL, dLa, klar.

Z u s. I. Dieses Verfahren setzt zum voraus,daß sich die Weiten /^L, LL, ungehindertauf einer horizontalen Ebene rückwärts tragen

P 5 lassen.