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her, so wird sich von dieser, so viel als nö-thig, durch den seidenen Uebcrzug durchziehen,und des Glases Oberflache bedecken. Manhält alsdann das Glas noch etwas über Koh-len , damit der Aetzgrund recht gleichförmigzusammenfließez wo er zu dick gerakhen, nimmtman mit der Fahne einer Taubenfeder dasübcrflüßige weg, so daß der Aetzgrund dasGlas ohngefähr in der Dicke eines Papicrcs,so viel als möglich, gleichförmig bedecke.Bcyde Flachen des Glases werden solcherge-stalt mit dem Aetzgrunde überzogen, doch hatman nur auf diejenige Seite, worauf di- Li-nien geatzt werden sollen, vorzüglichen Fleißzu verwenden. Die andere Seite wird nurmit überzogen, daß sie von der Flnßspatsaurenicht angegriffen werde. — Nachdem nundas Glas kalt, und der Aetzgrund fest gewor-den, radirt man mit einer sehr dünnen undscharfen Spitze eines Federmessers, oder einersehr spitzigen Radier-Nadel, längs eines durchHülfe einer Micrometcrschraube parallel- be-weglichen Linials, wozu sich der Mechanismusleicht gedenken läßt, die Parallellinien in denAetzgrund, so, daß sie gegen das Licht gehal-ten, schön rein und glänzend aussehen, wel-ches ein Merkmahl ist, daß der Aetzgrunddem Glase, so dick als die Linien werden sol-len , vollkommen genommen ist. Man wirdsinden, daß die Sache ganz leicht von stattengeht, weil der Aetzarund das Glas gern ver-' P 2 laßt,
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