Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
225
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Ä2Z

Bey Verfertigung solcher Micrometcr hatteich anfangs die Parallelen, die auf das Glaskommen sollten, in Ermangelung anderer Vor-richtungen bloö aufs Papier verzeichnet / dasGlas über diese Linien mit Wachs befestigt/und dann die durchs Glas scheinenden Liniendes Papiers/ nach der gewiesenen Methode/auf die polirte Ebene des Glases gebracht.Da aber/ wegen einer Parallaxe/ die durchsGlaS scheinenden Linien Ate» in vollkommengleicher Weite auf das Glas gezogen werdenkönnen / so habe ich mich nachher eines Instru-ments bedient/ das sich auf dem göttingisebenObservatorio befindet / und von der Einrich-tung ist / daß über die Ebene des Glases/vermittelst einer guten Micrometerschraubc/ einLinial sich bestandig parallel / und um jedenkleinen Raum genau fortgeschoben werden kan.

Ucbrigens muß man bey dem bisher gewie-senen Verfahren hauptsachlich einen gleichför-migen Gang des Messers beobachten / und da-vor sorgen/ daß sich das Linial nicht verrücke/(zu welcher Absicht es gut ist, demselben ge-hörige Unterlagen zu geben). Auch muß man vordem Emschleifen einer jeden folgenden Linie /dem Messer wieder die nöthigc Scharfe ge-ben alsdann wird man gewiß mit wenigMühe und Kosten ein sehr gutes Micrometererhalten.

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