Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
106
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man ans diese crstere Quecksilberportion m der wci-ten Rohre, wieder eben so viel Quecksilber, als daserster« mahl, und bemerkt abermahls an demWinkclhaaken den Queckstlberstand in der Rohre.Dies Verfahren setzt man so lange fort, alsman es für nöthig findet. Stehen nun diePunkte, die man an dem Winkclhaaken ge-macht hat, gleich weit von einander ab, sohat die Rohre, so weit man sie untersucht hat,gleiche Weite. Sollte die Rohre nur umsehr wenig weiter oder enger werden (wieman sehen kan , je nachdem die Punkte aufdem Winkclhaaken näher zusammen, oder wei-ter von einander kommen) so schadet diesesnichts, mdcm dicker Fehler (durch das Ans-schleifen) verbessert werden kan ". Manschneidet nun die Röhre, so weit man sie fürgut befunden (und zur Libelle anwenden will)vermittelst des Einschnitts einer scharfen drcy-eckigtcn Feile, ab, und schleift sie aus.

Dieses Ausschlei'fm scheint bey dem erstenAnblicke cm schweres Geschäfte zu seyn. Al-lein nach chrn. L. Versicherung kan es durcheine Vorrichtung, die er a. a. O. beschreibt,ohne große Mähe bewerkstelligt werden. Ichhabe den Versuch gleichfalls gemacht, undkan versichern, daß es mir sehr gut gelungen ist.

Nicht selten findet man durch das eben er-wähntc Kalibriren, vermittelst des Quecksil-bers ,