Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
105
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HM -°5

Weite untersucht werden. Erstlich prüfetman eine Glasröhre mit einem guten Taster-zirkel (einem Zirkel , dessen Spitzen in einenBogen gekrümmt sind) von aussen, und unter-sucht, ob man nicht ein Stück (;. E. von 6bis 8 Zollen) von gleicher Dicke an ihr finde.Denn wenn die Röhren aussen eine gleicheWeite haben, so sind sie auch gewöhnlich innengleich weit. Nachdem verstopfet man dieGlasröhre an dem Orte, wo man ihre innereWeite noch genauer untersuchen will, mit ei-nem Korkstöpsel auf das beste, und gicset eineabgemessene Portion Quecksilber in sie. DasQuecksilber misset man am leichtesten, wennman eine ohngefahr zwei) Linien weite und aneinem Ende zugcschmolzene Glasröhre mitQuecksilber so weit anfüllt, daß es überläuft.Man muß aber das Maaß so groß machen,daß das Quecksilber in der zu untersuchenden wei-ten Röhre etwa eine anderthalb Zoll hohe Säuleeinnehmen würde. Nun stellet man die weiteRöhre, nachdem aus der abgedachten engerndas Quecksilber in sie hineingegossen worden,senkrecht auf einen Tisch, setzt einen etwasstarken und großen hölzernen Winkclhaakcnauch auf den Tisch neben sie an, und bezeichnetan dem Wmkelhaaken den Stand des Queck-silbers , (wobei) man sich allemahl nach demscharfen Rande, womit die Oberfläche desQuecksilbers die innere Fläche der Glasröhreschneidet, richten muß). Nsch diesem füllt

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