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kan zwar konische Röhren, wenn sie nur reinvon Beulen sind, auch zu Libellen gebrauchen,allein ihre Prüfung und Berichtigung erfordertbesondere Kunstgriffe, die zwar sehr gut inHrn. Prof. Meisters Abhandlung vonLibellen 5oc. KeF.
vorgetragen, aber doch für die Aue«Übung immer sehr beschwerlich sind. Die Li-belle, von der ich in diesem Kapitel rede,wird als vollkommen cylindrisch angenommen,oder ihre Abweichung von der cylindrischen Ge-stalt wenigstens so geringe gesetzt, daß mankeinen merklichen Fehler zu befürchten hat.
Anmerkung.
Wenn man Glasröhren, deren man sich alle-zeit mehrere von einer Glashütte kommen lassenkan, um darunter die Wahl zu einer schickli-' chen Libelle treffen zu können, prüfen will, obsie vollkommen cylindrisch sind, oder doch sowenig davon abweichen, daß sich die Abwei-chung durch das Ausschleifen vollkommen ver-bessern läßt, so können sie nach einem Verfah-ren, welches Hr. Lutz (Anweisung dasEudiometer des Hrn. Abt von Fon-tana zu verfertigen, und zum Ge-brauche bequemer zu machen. Nürnb.und Leipz. 1784) bey Eudiometerröhrcn anwen-det , auf folgende Art kalibrirt , d. h. inAnsehung ihrer durchgehen dö gleichen
Weite