Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

29

beyden Kreise ö, ^ L vorstellen. Der Win-kel dieser beyden Elemente ist mit dem Winkelder Tangenten/ oder mit /-.rVx einerlei)/ weildie verlängerten Richtungen dieser Elemente/mit den Tangenten üch«, rV >. zusammenfallen.

Auf gleiche Weise/ und in eben der Bedeu-tung stellen also auch die Winkel / welche dieKreisbogen /kE, LL bey E, und LL,bey L mit einander machen/ die beyden'Nei-gungswinkel p r g, m n 0, vor.

9. Das sphärische Drcyeck hängt also mitder körperlichen Ecke bey 'so zusammen/daß die Seiten desselben die Maaße der ebenenWinkel sind/ die die körperliche Ecke bey I"bilden/ und die sphärischen Winkel LrVL,

/tLE, den Neigungswinkeln der Ebe-nen gleich sind / welche die körperliche Eckeeinschließen.

10. Es ist also klar/ daß/ wenn man dieSeiten oder Winkel des sphärischen Drcyecksweiß / auch die Größe der ebenen Winkel/welche die körperliche Ecke bilden / und dieNeigungswinkel der drcy Ebenen der körperli-chen Ecke bekannt seyn werden.

11. So wie nun in der ebenen Trigonome-trie gewiesen wird / daß drey Stücke einesDreyccks die übrigen drei) bestimmen / so läßtsich gleichfalls in der sphärischen Trigonometrie

dar-

s