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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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124 Frage 80, 81, 82.

und gerecht sind in uns selbst, sondern dagegen zu bezeu-gen, daß wir mitten im Tode liegen, und dcßwegcn un-ser Leben außerhalb uns, in Christo suchen. Der leicht-sinnige Genuß des h. Abendmahls ist noch mehr zu ta-deln. Welcher unwürdig von diesem Brod isset, odervon dem Kelch des Herrn trinket, der ist schuldig an demLeib und Blut des Herrn. 1 Cor. II, 29.

O. Die beste Nachfeier nach dem Genüsse des heil.Abendmahles ist die, wenn wir uns fortan dem Herrnganz zur Danksagung aufopfern.

» I. Wir sollen ihn mit freudigem Herzen loben, und ihmdanken für seine unverdiente Barmherzigkeit.

Psam 103, 1 4. Lobe den Herrn meine Seele, und wasi» mir ist, seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn meine Seele,und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat. Der dir alledeine Sünde vergibt, und heilet alle deine Gebrechen. Der deinLeben vom Verderben erlöset, der dich krönet mit Gnade undBarmherzigkeit.

* 3. Wir müssen der erneuerten Verpflichtung uns stetserinnern, und dadurch angespornctwerden, indemgeistlichen Streit und gottseligen Wandel unerinü-bet fort zu fahren.

Psalm So, 14. Opfere Gott Dank, und bezahle dem Höch-sten deine Gelübde.

Psalm 119, 10g. Ich schwöre und will es halten, daß ichdie Rechte deiner Gerechtigkeit halten will.

Sich selbst abhalten, oder durch das Amt der Schlüs-sel bis zur Besserung ihres Lebens vom Genüssedes h. Abendmahls abgehalten werden müssen Unbußfcr-tige, Heuchler, Unwissende, Ungläubige, Irrgläubige,Schwachsinnige, Gottlose, Kinder, und Alle, die einärgerliches Leben führen.

Würden solche zum Abendmahle zugelassen, so würdedadurch:

t. Gottes Bund gelästert;

Psalm 50, 16. Aber zu den Gottlosen spricht Gott: Wasverkündigest du meine Rechte, und nimmst meinen Bund in dei-nen Mund, so du doch Zucht hassest, und wirfest meine Wortehinter dich?