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Sonntag lS.
soll nicht heißen, daß, wie durch AdamS Sünde alle Men-schen sind verloren gegangen, nun alle, auch diejenigen,welche unbußfertig und ungläubig bleiben, durch ChristiVersöhnung und Genugthnung selig werden, denn dannwäre Christus nicht ein Erlöser, sondern ein Sündendie,ncr. Die Vergebung der Sünde durch Christum und inChristo hat der Herr au den Glauben geknüpft.
2 Cor. 5, Ii—IS. Die Liebe Cbristi dringet unS also;sintemal wir halten, daß so Einer für Alle gestorben ist, so sindsie Alle gestorben. Und er ist darum für Alle gestorben, auf daßdie, so da leben, hinfort nicht ihnen selbst leben, sondern dem,der für sie gestorben und auferstanden ist, Galater 2, 17.
Fr. 88. Wichtig ist es, daß Jesus unter dem heidnischenLandpfleger Pontius Pilatus gelitten hat und von dem-selbigeu für unschuldig erkannt worden ist, weil wir dadurchdesto gewisser sind, das Christus nicht für seine, sondernfür unsre Sünden gelitten hat, um uns von dem gestren-gen Urtheil Gottes zu befreien.
Fr. ZS. Christus hat den schmählichsten, verächtlichsten, ei-nen von Gott verfluchten, den Tod am Kreuze erlitten,damit wir gewiß sein können, daß er den Fluch, der aufuns lag, auf sich geladen hat, um uns mit seinem Segenzu erfüllen.
Galater 3, IS. Christus aber hat uns erlöset von dem Fluchdes Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns, denn eS stehet ge-schrieben: Verflucht ist Zedermann, der am Holze hängt. S Mos.21, 23. Offenb. S, V. Matth. 26, 2g. Cvl. I, It. Hebräer10, 26.
» Schon die Propheten haben den Tod Christi, als zurErlösung nothwendig, gewcissaget. Psalm 1t> und 22.Iesaias 53. Daniel 9, 24.
Sonntag XVI.
Frage 40. Warum hat Christus den Tod müssen leiden?
Antwort. Darum, daß von wegen der Gerechtig-keit und Wahrheit Gottes nicht anders für unsere Sündemöchte bezahlt werden, denn durch den Tod des SohnesGottes.