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Christlicher Religionsunterricht nach Anleitung des Heidelbergischen Catechismus
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43
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Frage Z6. 43

mehr im Geiste und in der Wahrheit anzubeten, und intäglich größerer Heiligung vor ihm zu wandeln.

Habac. I, I.?. Deine Augen sind rein, daß du Uebels nicktsehen magst. Ps. 5, 57. Ps. 99, 9. Spr. tl, 20. Zes. 0, 3.

I Pctri I, 10- Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.

6. Die Gerechtigkeit Gottes.

Gott bestraft nach seiner Gerechtigkeit die Sünde undbelohnt das Gute, dicSseits und jenseits. Gottes Gerechtig-keit soll nns antreiben der Sünde uns zn enthalten unddagegen Gutes zu thun, gerecht zu sein gegen den Nächsten,und alle Rache bei erlittenem Unrechte dem Herrn zuüberlassen.

Hiob 31, !0 12. Es sei ferne, daß Gott sollte ungöttlichhandeln, und der Allmächtige ungerecht; sondern er vergilt demMenschen, darnach er verdienet hat, und trifft einen Jeglichennach seinem Thun. Ohne Zweifel, Gott verdammet Niemandmit Unrecht, und der Allmächtige beuget das Recht nicht.

Rom. 2, tl. Es ist kein Ansehn der Person vor Gott.

Hebr. 6, tv. Gott ist nicht ungerecht, daß er vergesse euresWerkes und eurer Arbeit in der Liebe. Psalm 7, 12. Ps.9,0.Ps. 58, 12. Ps. 98, 9. Jeremia 17, 910.

7. Die Allgegenwart Gottes.

Gott erfüllet nach seiner Allgcgenwart Alles im Him- *mcl und ans Erden mit seiner Kraft und Wirkung,und ist überall und allenthalben. Die AllgcgenwartGottes lehrt uns, daß wir Gott allenthalben rechtverehren können; sie erinnert uns: Gott ist Zeuge allunsers Beginnens, läßt uns in keiner Roth verzagen,weil Gott bei uns ist.

Ps. 139, 710. Wo soll ich hingehen vor deinem Geist?Und w o soll ich hinfliehcn vor deinem Augesicht? Fuhre ich genHimmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, sobist du auch da. Nähme ich Flügel der Morgenröthe, und bliebeam äußersten Meere, so würde mich doch deine Haud daselbstführen und deine Rechte mich halten.

Axostelg. 17, 27 28. Er ist nicht fern von einem Jegli-chen unter uns, denn in ihm leben, weben und sind wir.Ps. 139, 3. Jesaias 29, 1510. Jeremias 23. 23 24.

8. Die Güte.

Sic ist die Grundbestimmung seines göttlichen Willens, »