Frag«.- 12, 1.", ll, 13. 27
Der zweite Thcil handelt von der Erlösung des Mcn- ^scheu, und gebet vom 3ten bis zum 31teit Sonntag.
(Frage 12 — 83).
Dieser Thcil zerfällt in 3 Thcile. Der l tc Thcil um- *faßt den 5ten und Uten Sonntag (Fr. 1Z—kg), undbandelt von den falschen Erlösern und von dem wahrenErlöser Jesus Ehristus. Der 3te Thcil von Sonn-tag 7. bis 24. (Frage 2V — 64h, handelt vom wahrenGlauben als Bedingung der Thcilnahmc an der Erlö-sung. Der 3te Thcil lehrt uns von Sonntag 25 — 31.(Fr. 65 — 85.), wie der Glaube durch Geist und Wortgcwirkct und durch die heil. Sakramente bestätigt wird.
Die 12tc Frage zeiget den Weg zur Erlösung.
Die 13te beweiset, daß wir uns nicht selbst erlösen *können. Die I4te, daß es auch keine andere bloße Crcatnrkönne, während die 15te die Eigenschaften^dcs wahrenErlösers nennet.
Für den gefallenen, unter der Sünde und dem Zorne Fr. iz.Gottes liegenden Menschen, gibt es keine wichtigere Frageals: Wie mögen wir der göttlichen Strafe ent-gehen und wiederum zu Gnaden kommen? Dergöttlichen Gerechtigkeit muß genug geschehen.
Ies. l, 27. Zion muß durch Recht erlöset werden, und ihreGefangene durch Gerechtigkeit. Rom. t, 18. Hebe. 10, II.
Nahum 1, 0. Pf. 130, 3.
Zwei Wege zur Erlösung sind denkbar: daß wir durchuns selbst, oder durch einen Andern, der göttlichen Ge-rechtigkeit Genüge leisteten.
Versuchen wir cS, uns selbst zu erlösen, so dränget F^- jgsich die traurige Erfahrung uns gleich auf: Wir machen 'die Schuld noch täglich größer.
Hieb I, 2 — 3. Ja, ich weiß sehr wohl, daß also ist, daß einMenzch nicht rechtfertig bestehen mag gegen Gott. Hat er Lustmit ihm zu hadern, so kann er ihm auflaufend nicht eins ant-worten.
Matth, in, 20. Was kann der Mensch geben, damit erseine Seele wieder löse.
Fragen wir, ob denn keine andere Ereatnr für uns Fr. 11bezahlen könne? so tritt ein doppelter Fall ein: daß dieseEreatnr eine andere als ein Mensch, oder, daß sie ein