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Breite, geographische.
minirenden Sterns; z undZ seyen dio beiden Zcnithdis tan-zen, so ist cp = z -f* d und auch = S — Z. Sind imndie Zenitlidistanzcn mit irgend einem constanten Fehlerdes Instruments, einem Collimationsfehlcr 1 od. dgl. behaf-tet, der jedoch bei beiden Beobachtungen sich gleich bliche,so wird er durch Verbindung beider sich aufheben. Wä-ren z. B. beide z und Z um 5 Min. zu grofs, so würde dioBreite aus den südlichen Beobachtungen um eben so vielzu grofs, dagegen die aus der nördlichen um 5 Min. zuklein werden. Das arithmetische Mittel aus beiden cp gäbe dierichtige Breite; ihr halber Unterschied den Fehler des In-struments. Diese Methode hilft also die constanten Fehler desInstruments vermeiden; und war früher hauptsächlich zurAusweichung des Thcilungsfehlcrs vorgeschlagen worden;ein Vortheil, der bei der Genauigkeit der heutigen Ein tliei-lungsmctlioden grofsentlieils überflüssig wird. Wählt mansolche Sterne, deren Zenitlidistanzcn beinahe gleich sind,so fällt auch derEinflufs der Refraction weg, zumal, wennman die Beobachtungen um die nämliche Zeit anstellt.
d. Höhen des nämlichen Sterns über und unter dem Pol.Sowie man den Fehler des Instrumentes beseitigen kann,so läfst sich auch ein anderes Element der Breitenbestim-mung, die Dcclination elimiuiren. Man nimmt zu demEnde die Höhe eines der Sterne, die niemals untergeben,in seiner obern, und 12 Stunden Sternenzeit später in sei-ner untern Cuhnination. Das arithmetische Mittel ausbeiden Höhen, nachdem diese von der Refraction befreitsind, giebt die Höhe des Poles über dem Horizonte. Dieseist jedoch mit dem absoluten Fehler des Instrumentes be-haftet ; auch darf wegen Ungleichheit der Refraction dioDifferenz der Höhen nicht zu grofs seyn; daher man hierzuam besten Sterne nahe am Pol, am öftersten den PolenStern wählt. Bei der Genauigkeit, mit welcher die De-clination der meisten Sterne, zumal die der gröfseren umden Pol bestimmt sind, ist diese Methode nicht von be-sonderm Nutzen.
c. Höhen des Polarsterns. Die geringe Höhciiändcrungdieses Sterns um die Zeit seiner Cuhnination macht ihn
i S. Cull/maiioli.