Druckschrift 
1 (1825) A und B
Entstehung
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Absorption

innig, füllte mit dem noch kochenden Wasser Glasgefafscvöllig an, lind verschlofs sie luftdiclit mit Pfropf mul Blase.Saüssüiie setzte eine mit Wasser gefüllte Flasche ollen inein gröf’sercs mit Wasser gefülltes Geläf’s, kochte beide 3 Stun-den lang, verschlofs die ganz gefüllte Flasche noch unter demWasser des gröfscren Gcfafses mit einem Glasstöpsel, undstellte sie so nmgekehrt in Quecksilber. Er fand jedoch,dafs dieses "Wasser noch etwas Luft enthielt, welche in dendurch Znsannnenzichcn des Wassers beim Kaltwerden ent-standenen leeren Raum trat, und kein OcIIhen der Flascheund Hcreinlassen von Quecksilber eine kleine, bald wiedervom Wasser verschluckt werdende, Luftblase darstcllto,Piuestley erhitzte Wasser wiederholt im torriccllischcm Va-cuum, und liefs die dabei jedesmal austretende Luft durchUmkehren der Röhre und Auflülfcn mit Quecksilber heraus.

Mit diesem ausgekochten Wasser verfuhr Uckky folgen-dermafsen:

1. Rei reichlicher absorbirbaren Gasarten: Das gläserne Ge-Fig. fäfs A 2 Zoll weit, 4-§-Zoll lang, ist in Viertel-Cubikzo 117 cingcthcilt; oben mit einer Messingtappe liehst Hahn aversehen; unten auf eine kupferne Röhre C aufgekittet,welche in b einen Hahn hat, und von der unter einemrechten Winkel ein Schenkel ausgeht. Die ebenfalls un-ter einem rechten Winkel gebogene Glasröhre B ist -i-Zollweit, von einem gegebenen Puncto ab in Hundertel-Cu-bikzoll gethcilt, oben offen, und unter durch eine Röhrevon Federharz D, welche wegen ihrer Biegsamkeit dasSchütteln des Gefäfses A zuläf'st, und noch mit Leder über-zogen ist, mit der kupfernen Röhre vereinigt. Zuerstfüllt mau den ganzen Apparat mit Quecksilber, schraubtdann auf den obern Hahn eine mit Wasser ganz gefüllte,mit einem Ilalni versehene Federharz-Flasche, öffnet die-sen Hahn, den Hahn a, und den Hahn h , bis durch letz-tem eine hinreichende Menge Quecksilber abgeflossen,und durch den Hahn a eben soviel Wasser hineingetretenist, Auf dieselbe Art wird eine mit dem Gas gefüllteFederharz-Flasche mit dem obern Halm in Verbindunggesetzt, und durch Ocffnen des untern Hahnes das lfin-eiutreten des Gases bewirkt. Wasser und Gas werden