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durcli tropfbare Flüssigkeiten.
schmolzcncn Phosphor oder durch geschmolzene Metalle,oder andere solche Verbindungen einfacher Stoffe, beiwelchen der eine Gas- oder Dampf-Form besitzt und die-selbe bei der Verbindung verliert.
2. Absorption der sauren Gasarten durch in Wasser gelösteSalzbascn, und des Ammoniakgascs durch liquide Säuren.
3. Absorption des Wasserdampfes durch Vitriolöl und einigeandere wasserarme Flüssigkeiten.
4. Absorption sämmtlichcr Gasarten durch Wasser, Wein-geist, Oele und andere weder saure noch basische Flüssig-keiten.
Die unter 1, 2 und 3 aufgezählten Fälle werden offen-bar durch chemische Kraft bewirkt, und sind daher mit be-sonders grofscr Wärmccntwickclung verknüpft. Viele vonden unter 4 genannten Absorptionen sind gewiss ebenfallschemische Verbindungen, bei andern ist dieses aber nochstreitig. Dieses und die übrige Wichtigkeit des Gegenstan-des erfordert eine genauere Betrachtung der unter 4 aufge-zählten Fälle, während die übrigen, als rein in das Gebietder Chemie gehörig, keiner weiteren Auseinandersetzungbedürfen.
a) Verschluckung cler Gasarten durchW asser.
Das Wasser mit irgend einem Gase in Berührung ge-bracht, vermag von demselben mir eine bestimmte Mcngoaulzunchmcn; hat cs diese erhalten, so ist cs mit demselbengesättigt und läfst jedenUcberschufs desselben uuvcrschluckt.
Um zu erfahren, in welcher Menge das Wasser die ver-schiedenen Gasarten bei verschiedenen äufscren Umständenverschluckt, ist vor allen Dingen vollkommen reines Wassernötliig, nämlich solches, welches nicht blos durch Destilla-tion von salzigen und anderen Theilen befreit ist, sondernauch nichts mehr von demjenigen Stickgas, Sauerstoffgas undkohlensauern Gas enthält, welches jedes der Luft dargebo-tenc AV asscr aus derselben aufgenommen hat. Hiervon wird csbefreit durch Kochen oder durch Aufhebung des Luftdruckes,oder durch beides zugleich. Henry kochte das Wasser meh-rere Stunden lang in einem zinnernen Gefäfs mit enger Oeß-