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Beilagen.
Stiftbriefe wurde es dem Landesfürsten Vorbehalten. Trotzdemwurde es 1849 dem Statthalter in Niederösterreich übertragenund 1872 vom Ministerium für Kultus und Unterricht in Anspruchgenommen 1 ), seit 1880 übt es aber in Gemäßheit des Stiftbriefeswieder die Krone aus 2 ).
Die Grundlage der Stiftung bildeten:
1641 die Güter Zhor und Pawlinau in Mähren, 34000fl.wert, das Haus in der Johannesgasse in Wien,
7000 fl. wert, ein Kapital von 28.000 fl. und dierückständige Besoldung, deren Höhe unbekannt,
also wenigstens.fl. 70.000
1698 .„ 20.000
(1699—1725 ist in den Stiftungsakten nicht enthalten.)
Der Stiftungsfonds betrug:
1725 .
1737 .
1750 .
1760 .
1770 .
1792 .
1802 .
1854 .
1860 .
1870 .
1880 .
1890 .
1900 .
und endlich 1910
.fl. 37.271
.„ 44.655
.„ 59.450
.„ 89.486
. 103.391
Konventionsmünze 104.966„ 111.000„ 132.270
in österr. Währ. fl. 139.750
)) )>
>> »
116.500
122.300
129.950
in der neuen Kronenwährung 305.400. K 325.142
Schließlich sei als interessant noch erwähnt, daß der Stifterbekanntlich ursprünglich vorgeschrieben hatte, daß die Kleidungseiner Konviktoren aus blauem Tuch mit weißen Aufschlägen undweißem Unterfutter bestehen solle. Dazu kam es nie. „Da dasweisse bey denen knaben besonders nicht lange rein zu bleiben
!) Erlaß vom 26. September 1872, Z. 11.797 (Statth.-Z. 23.456).
-) Erlaß des Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 22. Juni1880, Z. 7088.