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Familien-Chronik der Herren, Freiherren und Grafen von Kielmansegg
Entstehung
Seite
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Beilagen.

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pfleget“, so bestimmte schon der Stiftbrief, daß die Stipendisten„in einer andern mehr dauerhaften färbe gleich gekleidet, zu Ehrender unbefleckten Empfängniss Mariae aber, als wozu der Stifterdiese Farbe hauptsächlich erwählet hat“ einen „geschmolzenenpfennig“ mit dem Bilde der Jungfrau Maria auf der Kleidungtragen sollten. Es waren dies (wie oben S. 229 abgebildet)ovale Medaillen aus Silber mit dem Bilde der Jungfrau auf derAvers- und den Buchstaben K. S. (Kielmanseggi Sodales) auf derReversseite. Man nannte diese Medaillen Marienpfennige. DieKielmanseggschen Stiftlinge im Löwenburgschen Konvikt scheinenihre Medaillen als eine besondere Distinktion betrachtet zu haben,weshalb 1802 aus disziplinären und pädagogischen Gründen an-geordnet wurde, sie hätten diese Marienpfennige an einem weißen,blaugeränderten Bande „inwendig“ zu tragen. Sie kamen schonwenige Jahre danach ganz außer Übung. Eine Anregung aufWiedereinführung dieser Abzeichen im Jahre 1858 wurde damalsvom Ministerium für Kultus und Unterricht abgelehnt 1 ).

0 Erlaß vom 3. Dezember 1860, Z. 7239 (Statth.-Z. 56.068).