in Niederösterreich.
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lediglich auf die Hauptstammtafel verweisen dürfen. Nur seibemerkt, daß Arnolds Brüder Herman und Heinrich die 25ersten der Familie waren, welche in Österreich eine neueHeimat fanden, indem sie sich zu Iglau in Mähren seßhaftmachten.
Vierte Generation.
Von den drei Söhnen Arnolds, Heinrich, Arnold und 27Georg, ist der mittlere der Ahnherr der Freiherren von Kiel- 28mansegg. Wie sein Vater war auch er Bürgermeister zuHattingen und nicht weniger als dreimal verheiratet, und zwar:in erster Ehe mit Anna Gosens, dann mit Katharina vonScheven aus dem Hause Sprodehövel und endlich mitBrigitta Ridders. 1 ) Arnold Kielmann und seine Brüderwaren es, welchen Matthias II., König von Ungarn und Böhmen,zu Wien am 20. Januar 1610 den Adelstand verlieh, indem erzugleich ihr früheres Wappen anerkannte und „besserte“.(Beilage No. II, 2.)
Diese seine Verleihung bestätigte vier Jahre darauf Matthiasals regierender Kaiser und erteilte gleichzeitig eine „Besserung“des Wappens sub dato Linz, den 2. Juni 1614. (Beilage II, 3.)
Aus welcher seiner verschiedenen Ehen Arnolds Kinder,vier Töchter und fünf Söhne, stammen, steht nicht fest.
Fünfte Generation.
Wenn wir nun im folgenden uns nur mit der Geschichteder Deszendenten Arnolds von Kielman und nicht auch mitjener der Nachkommenschaft seiner zwei Brüder beschäftigen,so findet dieses schon im Titel unseres vorliegenden Werkes,welches eine Chronik der Familien Kielmansegg sein soll,genügende Erklärung; denn nur die Nachkommen Arnolds,und zwar auch nur die seines Sohnes Heinrich, erhielten vomKaiser das Recht, das Prädikat jener in Österreich 1616 aus-
*) Gerichtlich beglaubigte Abschrift des Stammbaumes aus Hattingenim freiherrlich von Kielmanseggschen Archiv in Hainstetten.