24 Sonntag 10.
I) Rom. 8/ IS—20. Denn das angstliche Harren der Creaturwartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Sintemal die Creaturunterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deswillen,der sie unterworfen hat, auf Hoffnung.
i Mos. 5,17. Verbucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummersollst du dich darauf nähren dein Lebcnlang. Dornen und Disteln soll erdir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen.
II) Ps. 50, 21. Das thust du, und Ich schweige. Da meinest du,ich werde gleich sein, wie du. Aber Ich will dich strafen und will dir'sunter Augen stellen.
Jesaia 57, 29. Weil du denn wider Mich tobest, und dein Stolzherauf vor meine Ohren gekommen ist, will Ich dir einen Ring an dieNase legen, und ein Gebiß in dein Maul, und will dich des Weges wiederheim führen, deß du gekommen bist.
I Mos. 50, 20. Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aberGott gedachte es gut zu machen, daß er thate, wie es jetzt am Tage ist,zu erhalten viel Bolks.
Apostelg. 2, ZK. So wisse nun das ganze Haus Israel gewiß, daßGott diesen Jcsum, den ihr gckreuzigct habt, zu einem Herrn und Christgemacht hat.
III) Luca 12, 15. Niemand lebet davon, daß er viele Güter hat.
Jesaia 2K, 1k. Herr, wenn Trübsal da ist, so sucht man dich; wenndu sie züchtigest, so rufen sie angstlich.
Hebr. 12, K—7. Welchen der Herr lieb hat, den züchtiget er; erstäupt aber einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt. So ihr die Züchti-gung erduldet, so erbietet sich euch Gott als Kindern; denn wo ist einSohn, den der Vater nicht züchtiget?
Jesaia 55, 8—S. Denn Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken,und eure Wege sind nicht Meine Wege, spricht der Herr; sondern so vielder Himmel höher ist, denn die Erde, so sind auch Meine Wege höher,denn eure Wege, und Meine Gedanken, denn eure Gedanken.
Luca 25, 40—41. Da antwortete der andere (Schacher), strafte ihnund sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch ingleicher Verdammniß bist? Und zwar wir sind billig darinnen, denn wirempfangen, was unsere Thatcn Werth sind; dieser (Christus) aber hatnichts Ungeschicktes gehandelt.
Fr. 28. 2) Röm. 8, 18. Denn ich halte dafür, daß dieser ZeitLeiden der Herrlichkeit nicht Werth sei, die an uns soll geoffenbarct werden.2 Corinther 4, 17.
Jacobi 1, 2—4. Meine lieben Brüder, achtet es eitel Freude, wennihr in mancherlei Anfechtungen fallet, und wisset, daß euer Glaube, so errechtschaffen ist, Geduld wirket. Die Geduld aber soll fest bleiben bisans Ende, auf daß ihr seid vollkommen und ganz, und keinen Mangelhabt. Hiob 1, 21.
5) 1 Thess. 5, 18. Seid dankbar in allen Dingen, denn das istder Wille Gottes in Christo Jesu an euch.