22 Sonntag 9.
ich Flügel der Morgenröthc, und bliebe am äußersten Meere, so würdemich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.
Joh. 4, 2». Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen ihnim Geiste und in der Wahrheit anbeten.
Apostelg. 17, 27—28. Er ist nicht fern von einem Jeglichen unteruns, denn in Ihm leben, weben und sind wir. —Ps. 159, 5. Jesaias 23,1Z—IK. Jeremias 25, 25—24.
8. Güte, Liebe, Gnade, Erbarm ung, Barm-herzigkeit, Geduld, Langmuth, Treue.
1 Joh. 4, IS. Lasset uns Ihn lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt.
Ps. 145, 8—S. Gnädig und barmherzig ist der Herr, geduldig undvon großer Güte. Der Herr ist Allen gütig, und erbarmt sich allerseiner Werke.
Nahum 1, 7. Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Roth,und kennet die, so auf ihn trauen. Ps. 105, 11. Lucä S, 55. Rom. 8, 52.1 Johannis 4, 11. Joh. 5, 16.
9. Wahrhaftigkeit und UnVeränderlichkeit.
4 Mos. 25, IS. Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch einMenschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nichtthun? Sollte er etwas reden und nicht halten?
Ps. 55, 4. Des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt,das halt er gewiß.
Jacobi t, 17. Bei Ihm ist keine Veränderung, noch Wechsel desLichts und der Finstcrniß.
j(1. Allg enug samkeit und Seligkeit.
Ps. 16, 11. Du thust mir kund den Weg zum Lebenz vor Dir istFreude die Fülle, und liebliches Wesen zu Deiner Rechten ewiglich.
Apostelg. 17, 24—25. Gott, der die Welt gemacht hat, und Alles,was darinnen ist, sintemal er ein Herr ist Himmels und der Erde, wohneter nicht in Tempeln mir Händen gemacht. Seiner wird auch nicht vonMenschenhänden gepfleget, als der Jemandes bedürfte, so er selbst Jeder-mann Leben und Odem gibt allenthalben.
il. Herrlichkeit und Majestät.
Ps. 104, 1—2. Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott,du bist sehr herrlich; du bist schön und prachtig geschmückt. Licht ist deinKleididas du an hast. 1 Chronika 50, 11—15.
Jcrem. 10, 6. Aber Dir, Herr, ist Niemand gleichz du bist großund dein Name ist groß, und kannst es mit der That beweisen.
5 Ps. 55, 25. Wirf dein Anliegen auf den Herrn. Der wirbdich versorgen, und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.
6) Ps. 105, 15. Wie sich ein Bater über Kinder erbarmet, so erbarmetsich der Herr über die, so ihn fürchten»
Jacobi 2, 5. Höret zu, meine lieben Brüder,' hat nicht Gott er-wählet die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind, und Erbendes Reichs, welches er verheißen hat denen, die ihn lieb haben?