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Der Heidelbergische Catechismus nebst den betreffenden Beweisstellen der Heiligen Schrift
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15
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Frage 46, 17, 18, 19: 15

Christus war ein gerechter Mensch."

Joh. 8, 46. Welcher unter euch kann Mich einer Sünde zeihen?

1 Petri 2, 22. Welcher keine Sünde gcthan hat, ist auch kein Be-trug in seinem Munde erfunden worden.

Fr. 47. z) e) wahrer Gott;um tragen zu könnendie Last des Zornes Gottes,"

Nahum 4, 26. Der Herr ist ein eifriger Gott und ein Racher,ja, ein Racher ist der Herr und zornig; der Herr ist ein Rächer widerseine Widersacher, der es seinen Feinden nicht vergessen wird. Der Herrist geduldig und von großer Kraft, vor welchem Niemand unschuldig ist;er ist der Herr, dcß Wege im Wetter und Sturm sind, und unter seinenFüßen dicker Staub; der das Meer schilt und trocken macht, und alleWasser vertrocknet. Basan und Carmcl verschmachten; und was aus demBerge Libanon blühet, verschmachtet. Die Berge zittern vor ihm, unddie Hügel zergehen; das Erdreich bebet vor ihm, dazu der Weltkreis, undAlle, die darinnen wohnen. Wer kann vor seinem Zorn stehen, und werkann vor seinem Grimm bleiben? Sein Zorn brennet wie Feuer, unddie Felsen zerspringen vor ihm.

uus zu erwerben und wieder zu geben die Gerechtigkeitund das ewige Leben."

4) 2 Eor. 5, 24. Gott hat den, der von keiner Sünde wußte, füruns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in Ihm die Gerechtigkeit,die vor Gott gilt. Jcs. 44, 22. Jerem. ZZ, 4546.

Rom. 5, 47 48. Denn so um des Einigen Sünde willen der Todgcherrschet hat durch den Einen: vielmehr werden die, so da empfangendie Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben,durch Einen, Jesum Christum. V. 48 u. 49.

Christus war wahrer Gott."

4 Johannes 5, 20. Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekom-men ist, und hat uns einen Sinn gegeben, daß wir'erkennen den Wahr-haftigen, und sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesu Christo.Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Fr. 48. cl)Gott und Mensch in einer Person;"

Galat. Z, 20. Ein Mittler aber ist nicht eines Einigen Mittler,Gott aber ist einig.

Christus war Gottmensch.

Joh. 4, 44. Das Wort ward Fleisch, und wohnete unter uns, undww sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, als des eingebornen Sohnesvom Bater, voller Gnade und Wahrheit.

e) zum Erlösungs werke willig;

Joh. 40, 4748. Darum liebet Mich mein Vater, daß ich meinLeben lasse, auf daß ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir,sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe es Macht zu lassen, undhabe es Macht wieder zu nehmen.