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Siehe, ich stehe vor der Thür und klopfe an ...
(Offenb. 3,20)
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Nahrung und Segen finden. Ja, alle diejenigen,welche nur so selten zum Tische des Herrn gehen,und die Zwischenzeit ohne inneres Abendmahl, ohneEeistesnahrung leben, sich bloß mit sich selbst odergar mit der Sünde sheisen, von welcher sie termin-weise, durch halb- oder vierteljährliche Beichte undAbendmahl, wieder los zu werden trachten, das sindeben die Leute, die sich einst damit hinaus helfen wol-len, daß sie sagen: Herr! Herr! Thue uns auf! dennwir haben mit Dir gegessen und getrunken, Beichteund Abendmahl gehalten? Aber Er wird ihnen ohneSchmeichelei erwiedern: Ich kenne euch nicht, weichetvon Mir, ihr Uebelthäter! Luc. 13, 25. 26.

Doch wenden wir uns von diesen weg, undmit ganzer Seele zu dem hin, der vor unserer Thüresteht und klopft, und uns Sein Abendmahl anbeut.Bedenken wir noch einmal alles Gesagte! betrachtenwir Ihn, wie Er sich Mühe giebt, bei unserer Thüre,in unser Herz eingehen zu können! Wie viel Ihmdaran liegt, daß Er unser Gast und unser Wirthwerden, mit uns Abendmahl halten könne und wirmit Ihm! daß Er uns ja alles, was Er ist und hat,in unfern Schooß schütten und mittheilen könne; daßEr ja ganz unser und wir ganz Sein werden! OHerr! möge es Dir mit uns alleu gelingen! MögenDir alle Thüren, an denen Du klopfest, aufgethan,alle Herzen geschenkt werden! Hier ist das meine!Nimm es hin und behalte es ewig! Amen.

Kommt denn der Freund und klopfet an.

So säume nicht, schnell aufgethan!

Durch Ihn vermehrt sich Fried' und Ruh.

Doch schließ nach Ihm gleich wieder zu.

Gedruckt in der Rettung«-Anstalt zu Düsselthal.