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und Mühseligkeit nirgend anders wohin, als zn Ihmfliebr, der vor der Tbüre ruft: Kommet alle znmir! Wer solche Worte faßt, als ihm gesagt; werdenke, weil Er alle ruft, alle einladet, so hat Erauch mich gerufen und geladen, so soll und darf auchich kommen, so werde auch ich von Ihm erguickt, ge-stärkt, gelabt und neubelebt; wer sich von Ihm eindemüthiges Herz schenken läßt, das sich der Leidennicht Werth hält; wer sich von Ihm ein sanftmüthigcsHerz nnsbittet, das alle Leiden sanft und gelinde auf-fallen läßt; wer geduldig jedes Kreuz auf sich nimmt,und es ans der Hand des Heilandes nimmt, der fin-det auch Sein Joch sanft und Seine Last leicht. Erwill es ja selber jedem tragen helfen; Er will ja er-quicken, stärken und Nuhe geben. Er will mit unsseyn in der Noth; darum steht und klopft Er für undfür so stark an unsers Herzens Thür. Seine Ham-merschlägc der Leiden auf unser Herz sind uns Pfand,daß Er selbst nabe vor der Tbüre sieht und auch Er-qnickung und Stärkung bereitet hat. Denn Er schlägtnur, um zn heilen. Er will nur das harte Herzweich, mürbe und beugsam, das stolze, trotzige, de-müthig und klein klopfen; Er will nur die in sich sel-ber Satten und Genügsamen hungrig, arm, empfäng-lich und begierig nach Seiner Gnade und Hülfe ma-chen. Dazu taugt Ihm nichts so sehr als der Ham-mer des Kreuzes, der innrrn und äußern Noth undTrübsal. Wir sind Ihm, dem himmlischen Freundeimmer noch zu hart, zu enge, zu verschlossen, zu satt,so daß Er Seinen überschwenglichen Trost, Seinehimmlischen Erqnickungen uns nicht so mitthcilen kann,wie Er gern möchte. Da schickt Er denn Schmerz,Mangel, Noth, Kreuz und Plage, Last und Mühselig-keit voraus; die müssen uns mürbe und für SeinenTrost empfänglich hämmern. Sobald sich also von
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