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Siehe, ich stehe vor der Thür und klopfe an ...
(Offenb. 3,20)
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dir die Thüre zu enge und die Nachfolge des Herrnzu schwer, Seiu Joch zu drückend. Seine Last zu lästigwerden will, so baß du beinahe erliegen, zurückweichenund zur Welt umkehren möchtest, und wenn etwa nochmehrere deiner Brüder in denselben Umstanden, unterdemselben Drucke schmachten, so daß ihr mühsam undbeladen enern Pilgerweg hinvanket, und keiner demandern helfen kann: jv fühlt diese eure Noch gewißniemand mehr, so ist gewiß niemand thcilnehmender,und steht euch niemand näher, als der, dessen Blickin alle Welten dringt, der alle Haare gezählt hat, dereinzige treue und wahre Freund in der Noch; denngerade die Trübsal, die an deiner Hütte klopft, istja nur Sein Hammer, Sein Finger, womit Er sichanmeldet. Sein Kreuz ist Beweis, das; Er selber daist und vor der Tdüre steht. Zill eure beiden, alleure Roth von innen und außen ist nichts anderesals Sein Klopfen; und wenn ihr recht horchet, wennes inwendig in euch stille wird, wenn ihr die Ohrendurch das Geräusch eurer Klagen nicht verstopfet undbetäubet, so werdet ihr hören die Stimme, die zueuch spricht: Kommet alle zu mir, die ihr müh«selig und beladen seyd, ich will euch erquicken;nehmet auf euch mein Joch und lernet vonmir; denn ich bin sanftmüthig und von Her-zen vemüthig, so werdet ihr Ruhe finden füreure Seelen. Denn mein Joch ist sanft undmeine Last ist leicht. Wer mir nachfolgen will,der nehme sein Kreuz auf sich, verläugne sichselbst und folge mir nach. Wen ich lieb habe,den strafe und züchtige ich.

Wer nun Seine Stimme hört, Ihm die Thureaufthut, und statt zu murren und zu verzagen, diedargebotene ^Erquickung ergreift, sich dem einladendenHeiland wirklich im Vertrauen nahet, mit aller Last