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nicht Alles so nahe gelegt wie möglich? Klopft mitSeinem Finger nicht jede Hülfe, jeder Trost, jedeGnade, jede Kraft, aller Reichthum, alle Hcrrlicl)--kcit, alle Fülle Gottes, alle Weisheit, alle Gcrccl)-tigkeit, alle Heiligung und Erlösung an unsereThüre an? Geht mit Ihm, wenn wir Ihm aufthun,nicht Alles zu uns ein? Ja mehr, überschwenglichmehr, als wir bitten und verstehen.
Darum auf! auf! o Seele! weit auf die Thüre!der gedeckte Tisch steht dir vor den Augen,vor dem Munde, Alles ist in Ihm bereitet.Du darfst, du sollst Ihn nur einlassen; so wirst durühmen können: Der Herr ist mein Hirte, mirwird nichts mangeln, denn Er führet michzum gedeckten Tische, zur frischen Quelle, Erweidet mich aufgrünen Auen. Er salbet meinHaupt mit Oel und sehen ketmir voll ein. Ps.23. So spricht ein Mann, der sagen konnte: Ichhabe den Herrn allezeit vor Augen, denn Ersteht (nicht mehr vor der Thüre, sondernmir zur Seite) zu meiner Rechten. Ps. 16,8.
Wer von schweren Anfechtungen geplagt wird,steh seiner Schwachheit recht bewußt ist, auch vieleSchwachheiten, wie man's nennt, oder Fehler undUntreuen sich zu Schulden kommen läßt,' dagegenkämpft, aber immer wieder fällt, und endlich fastverzagt und in Zweifel und Muthlosigkeit versinkenwill; sollte der vergessen seyn vom treucstcn, müt-terlichsten Herzen? vom Freunde, der alle, für dieEr starb — und Er starb für alle — in SeineHände gezeichnet, der alle in dicß einzige unver-gleichbare Schreib- und Denktafelchen eingetragenhat? sollte der ein solches armes, kämpfendes, za-