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Siehe, ich stehe vor der Thür und klopfe an ...
(Offenb. 3,20)
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den Ströme des lebendigen Wassers flie-ßen. Joh. 4, 10. 14. und c. 7, 38.

Sich da, welche Quelle! die allen Durst auchin der Wüste dieses Landes stillt! O, wenn du Ihmaiifthust, wenn du Ihn hörst. Seiner Stimmeglaubst, und folgst, wenn du deinen Mund anSeiiie Quelle ansetzest, nur nach Ihm und SeinemWasser dürstest, wenn du dir nicht selbst löcherichteBrunnen gräbst, oder in den Zisternen anderer dei-nen Durst zu stillen suchst, wie leicht kannst dudann bei Ihm gelabt, erquickt, gestärkt, ja trunkenwerden von den reichen Gütern Seines Hauses.Das Abendmahl, der Freund, der dich zum Abend-mahl? ladet, und es dir schon bereitet hat, steht javor der Thüre. Der Brunnen ist ja nicht fern, Erströmt dir ja in das Herz hinein, Sein Wasserschlägt an deine Thüre an und will eindringen, wieein ausgetretener Strom alles überschwemmen, undAlles bewässern. Wahrlich, da ist keine Entschul-digung für uns, wenn wir vor Durst sterben oderermatten. Die Quelle steht vor der Thüre und istJedem zugänglich und Allen frei und offen, demAeriusten und Elendesten! denn sie spricht und hatdie Aufschrift: Wen durstet, der komme undtrinke Wasser des Lebens umsonst. Offenb.21, 6. 22, 17.

Ach, aller Schade, alle Schwachheit, all dasHinken auf beiden Seiten, all das sieche, schwan-kende, kränkelnde, schwindsüchtige Wesen des Men-schen kommt doch nur daher, daß man den nichthört, dem nicht anftbut, der vor der Thüre stehtund klopft. Was fänden wir bei Ihm nicht? waswürde, wenn wir Ihm anflhäten, mit Ihm zu unseingehen und uns zu Theil werden? Steht mit Ihmnicht Alles vor uusrer Thüre? Ist uns in Ihm