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du ihn kaum mehr siehst und findest; wenn die Sonneuntergegangen, und kein Stern an deinem bewölk-ten Himmel sich sehen läßt, wenn Finsternis; undSchatten dich allenthalben umgeben und dn keineSeele findest, die dir sagen könnte, wo du deinenFuß hinsetzen, welche Wege du einschlagen, was dnerwählen sollst; so wird dich doch gewiß der nichtallcinc lassen, der alle Tage bei uns zu bleiben ver-heißen hat bis an's Ende des WcgcS, der treueFührer. Ja gewiß, Er klopft an deine Thüre, derkommt zu dir, wie Er zu den Jüngern ans denWogen des stürmischen Meeres kam, mitten in derNacht, da sie Noth litten, und die Wellen ihrSchifflcin bedeckten und es mit ihnen zu verschlin-gen drohten; Er steht schon vor dir, und ruft dirin die dunkle, bange Seele: Fürchte dich nicht,ich bin mit dir! Ich will dich mit meinenAugen leiten, nnd dir den Weg zeigen, dendu wandeln sollst. Ps. 02. Ich bin das Lichtder Welt, wer mir folget, wird nicht wan-deln im Finstern, sondern wird das LichtdcS Lebens haben. Joh. 8, l2. Wenn dn nunden Klopfenden, den Rufenden hörst. Ihm dieThürc aufthust, d. h. in deiner 'Nacht nirgend Lichtsuchst als bei Ihm, dich von keinem andern Sternleiten läßt, als von Seinem Worte, zu Ihm nurdie Knice beugst, nnd um erleuchtete Augen deinesGcmüths flehst, wie Paulus, Eph. l, 18., so wirddir gewiß die Sonne der Gerechtigkeit im neuenGlänze aufgehen, denn sie steht ja vor deiner Thürc,ihre Strahlen brechen ja schon durch die Spaltenderselben; d» darfst ja nur aufstehn, so wirv IhrHelles, erwärmendes, belebendes Licht mit Machtin das Innerste deiner Seele dringen, all dein Dun-kel erhellen, dir alle Wege, die du wandeln sollst,