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Siehe, ich stehe vor der Thür und klopfe an ...
(Offenb. 3,20)
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und sind Ihm gleich die Tbüren versperrt, Er kannsie aufklopfen; sind gleich die Herzen für Ilm todt undkalt, Er kann sie mir Seiner Stimme wecken und le-bendig machen, so daß der Mensch zu sich selbst kom-mend, fragt:

Wer klopft an meine Tbüre? Weß ist die

Stimme, die mir in die Seele ruft?

Selig bist du, wenn du einmal also fragst; denn dasist ein Zeichen, daß du erwacht bist; ein Beweis, daßdir die Olwen aufgethan sind, daß dein Herz nichtmehr steinern ist.

Wer der große Klopfende sey, daß sagt Er di<selbst Offcub. 1, 2 u. 3. Ich bin das A und dasO, der Erste und der Letzte, der Anfang unddas Ende, der da ist, der da war, und der dakommen wird, der Sohn Gottes, der Augenbat wie Feuerflammen der Heilige undWahrhaftige, der die Schlüssel Davids hat,der aufthut, daß niemand zuschließen, und zu-schließt, daß niemand aufthun kann derAmen, der treue und wahrhaftige Zeugeder Anfang der Kreatur Gottes der die sie-ben Sterne in Seiner Hand hat und mittenunter den goldnen Leuchtern wandelt derdas zweischneidende Schwerbt hat der todtwar und wieder lebendig ward.

So groß ist der Klopfende, daß Er nicht größer,nicht erhabner, nicht bedeutender seyn könnte. Dersteht draußen vor der Thüre! Wie kommt derhinaus? Wer hat ikn hinaus gesperrt? Woherkommt's, daß Er draußen vor der Thür stehen undklagen muß: Siehe, ich stehe vor der Thür undklopfe.... Der Schöpfer vor der Thüre des Ge-schöpfes, der Herr und Meister vor der Thüre desKnechtes! der unermeßlich Reiche, in dem alle Fülle