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Zur Gedächtniss-Feier Sr. Majestät des hochsel. Königs von Preussen Friedrich Wilhelm III : drei Reden
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doch milde und tolerant gegen anders Denkende,alle Nnterthancn jeglicher Confessivn mit glei-cher Liebe umfassend.

D! es liegt etwas antik Großartiges inSeinem Charakter. Er gehörte der alten treu-herzigen Zeit Seiner vollendeten Ahnherrenan, und doch war die neue Zeit in der Erlebte Ihm nicht fremde; aber die Abendrvthevon jener glänzte herüber in den Mittag vondieser. In dieser wunderbaren Mischung undund Verschmelzung innerer und äußerer Har-monie, in diesem festen ruhigen GleichgewichteSeines ganzen Wesens lag die stille sanfteGewalt, die Er über die Gemüther der Men-schen hatte; der stille unnennbare Zauber, wo-mit Er Alle, ohne es selbst zu wissen und zuwollen, an Seine Person fesselte, die das Glückhatten, in Seiner Nähe zu leben, vom erstengeistreichsten Manne an, bis zum letzten Kam-merdiener.

Und diese fromme heitere Harmonie, inder Er noch im Genüsse einer ungeschwächtenGesundheit und Kraft, bereits vor 13 Jahren,Seinen nun zur Erbauung der Welt bekannt ge-wordenen letzten Willen, den reinen Abdruck Sei-