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Anfangsgruende der gesamten Mathematik
Entstehung
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§. 144 .

wird man denselben Gegenstand zweymal, mit umgewendetemInstrumente, beobachten, so dafs zuerst der Verticalkreis FGz. B. rechts und dann links von dem Beobachter steht, wenn derGegenstand in beyden Beobachtungen an dem horizontalen Fadendes Fernrohrs erscheint. Das Mittel aus den beyden Lesungender Alhidade n des Verticalkreises wird den höchsten Punct die-ses Kreises, oder denjenigen Punct geben, auf welchen derKreis gestellt werden mufs, damit die Axe des Fernrohrs genauvertieal oder gegen das Zenith gerichtet ist, so dafs daher auchder um 90 Grad vor oder nach ihm stehende Punct der gesuchtellorizontalpunct des Kreises FG seyn wird, von welchem anzu-fangen man alle beobachteten Höhen der Gegenstände zu zäh-len hat.

§. 144. (Höhen- und Azimutalkreis.) Ähnlich in

Einrichtung und Gebrauch ist das in Fig. 5 a abgebildete, mehrzu astronomischen Beobachtungen bestimmte , vorzüglich in Eng-land gebräuchliche Instrument. Man sieht auch hier den hori-zontalen Kreis AB (der auch Azimutalkreis genannt wird), undden verticalen Kreis FG, das Fernrohr CE, die beyde Kreiseverbindende verticale Säule K, und das dreyfüfsige Gestelle, aufwelchem das ganze Instrument ruht. Der Yerticalkreis hat zweyeinander gegenüberstehende Vereine n und n, und eine Druck-schraube D, durch welche er an die Säule K so befestiget wer-den kann, dafs ihm mittelst derMicrometerschraube L noch einekleine Bewegung in seiner Verticalebene verstauet ist, um denschon nahe auf das Object gestellten horizontalen Faden desFernrohrs ganz genau auf dasselbe zu bringen. Eben so hat derAzimutalkreis drey Verniere bey m, m und m, und auch bey dund l seine Druck- und Micrometerschraube, mittelst welcherder Säule K sammt dem an ihr befestigten Verticalkreis nochetwas im Horizonte verschoben werden kann, während sich,wenn die Druckschraube d offen oder gelöst ist, Säule und Kreisim Horizonte frey drehen läfst. Eine ähnliche Schraube siehtman in N, durch welche der an das Fufsgestelle befestigte Azi-mutalkreis selbst, und mit ihm demnach auch die Säule K undder Verticalkreis FG, noch einige Grade in horizontaler Rich-tung verstellt werden kann. Bey M sieht man das eine Ende der