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Anfangsgruende der gesamten Mathematik
Entstehung
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Achtzehntes Capitel.

Parallelogramme und r e g e 1 m ä f s i g e Polygone.

5.116. (Eigenschaften des Parallelogramms.) Ist

AB CD (Fig. 3 i.) ein Parallelogramm, und sind AC, BD dieDiagonalen desselben, so sind, der Erklärung (§. 81.) dieser Fi-gur zufolge, die gegenüberstehenden Seiten derselben parallel,also sind auch die Wechselwinkel (§. 86.) a und c, so wie aucha und c, unter sich gleich, also sind auch (§. 108.) die beydenDreyecke ABC und ADC selbst unter sich gleich, das heilst:In jedem Parallelogramm sind die gegenüberstehenden Seitengleich , und das Parallelogramm wird von jeder der beyden Dia-gonalen halbirt.

I. Und umgekehrt:'Sind die gegenüberstehenden Seiten ei-nes Vierecks paarweise gleich, so sind auch (§. 10O.) die beydengenannten Dreyecke gleich, oder es ist a=tc und a = c , d. h.die gegenüberstehenden Seiten sind parallel oder das Viereck istein Parallelogramm. Parallelen zwischen Parallelen sind gleich.

II. Wenn auch nur ein Paar der gegenüberstehenden Sei-ten, z. B. AD und BC eines Vierecks gleich und parallel sind,so ist das Viereck ein Parallelogramm, weil, wegen des Paral-lelismus dieser beyden Seiten, der Winkel a = c' und a! c,also wieder die beyden erwähnten Dreyecke gleich, also auch diezwey andern Seiten AB und CD unter sich gleich sind.

ID. Die beyden Diagonalen AC und BD halbiren sich inihrem Durchschnittspuncte O , w'eil in denDreyecken ADO undBCO die Seiten AD und BC, und die beyden diesen Seiten an-liegenden Winkel gleich sind.

IV. In jedem Parallelogramm sind die in der Richtung derDiagonalen einander entgegenstehenden Winkel unter sich gleich,oder es ist A = C und jB = D.

V- Die Summe der Quadrate der Diagonalen eines Paral-lelogramms ist gleich der Summe der Quadrate der Seiten des-