Druckschrift 
Anfangsgruende der gesamten Mathematik
Entstehung
Seite
49
Einzelbild herunterladen
 

49

§ 32 .

£. 3a. (Vielfache Werthe der reellen Wurzeln.)

Jede positive Grüfse hat zwey , in ihrei Gröfse gleiche, in ihrenZeichen aber entgegengesetzte Quadratwurzeln. Denn da z. B.von der Zahl -J- 2 sowohl, als auch von der Zahl2, das Qua-drat gleich -)-4 ist, so ist auch die Quadratwurzel von -j ~4 so-wohl -J- 2 , als auch 2 , oder man hat

\A = ± 2 -

Dasselbe gilt auch von jeder 2 ten , 4 tcn , 6 tcn , . . . überhauptvon jeder geraden Wurzel aus irgend einer positiven Zahl. Soist z. B.

V^+ 8 . = + 3,

weil (-j- 3 ) 4 sowohl als auch (3 ) 4 tvieder gleich der gegebenenZahl -j- 8 i ist.

I. Nicht so scheint es sich mit der 3 ten , 5 ten , 7 len , . . . undüberhaupt mit den ungeraden Wurzeln einer gegebenen Zahl zuverhalten, die immer nur eine, wenigstens nur eine reelle Wur-zel haben, und zwar von demselben Zeichen mit der gegebenenZahl selbst. So ist z, B.

V + ö 7 = + 3 ,

aber nicht auch zugleich3, da nur fj 3) 3 , nicht aber auch(3 ) 3 die gegebene Zahl -j -27 wieder gibt. Und eben so ist auch

V' 2 7 = 3 ,

weil nur (3) 3 , aber nicht (-(-3 ) 3 gleich27 ist.

II. Allein die Anzahl der Wurzeln einer gegebenen Zahlwird oft viel gröfser, wenn man auch auf die imaginären Wur-zeln derselben Rücksicht nimmt.

Zuerst ist, nach dem Vorhergehenden ,

V ^+ 1 ± 1 ?

oder überhaupt (nach § 3i, I.)

Y -|- a z <= + a.

Und eben so ist auch

y a 2 = + a \/ i,

da sowohl -{-a y1 . als aucha y1 , mit sich selbst mul-

JiiUrow*« Anfangsgr. <1. gpsammt. Mnlhcm. A