sieden, annehmen zu können. Zum untern festenPunkt nahm er die Temperatur des eben frieren-den Wassers, und setzte das Volum des Wein-gcists dabei ivvo Thcilen gleich; zum obern fe-sten Punkt nahm er die Hitze des siedenden Was-sers an, und da er durch ein sehr sinnreiches Ver-fahren gefunden, daß sich das Volum des Wein-geistes um IOOO -4- 80 vergrößert hatte, so setzteer bei der Temperatur des frierenden Wassers o,bei der des siedenden Zo; es versteht sich das Gra-de unter o, um niedere Temperaturen bestimmenzu können, fortgetragen wurden. Diese Wcingeist-thcrmometer sind jetzt aber nicht sehr mehr im Ge-brauch: blos der reine Weingeist hat in den nie-der» Temperaturen einen ziemlich gleichförmigenGang; der mit Wasser verdünnte nimmt einen Theildes irregulären Ganges der Ausdehnung des Was-sers an. Da nun die Pulvcrzündungsprobe selbsteine trügliche Probe ist, so kann man nie auf si-chern gleichförmigen Gang der Weingeistthcrmomc-tcr mehrerer Verfertiger rechnen; ohne Kunstgriffekann auch der Weingeist nie bis zur Hitze dessiedenden Wassers, ohne selbst zu sieden, gebrachtwerden; endlich friert der verdünnte Weingeist baldund da er sich nach dem Gefrieren in einen größernRaum ausdehnt, so werden diese Thermometer
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Anleitung zur Verfertigung übereinstimmender Thermometer u. Barometer
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