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Anleitung zur Verfertigung übereinstimmender Thermometer u. Barometer
Entstehung
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trügerisch. Ferner muß die Nöhre, wegen derWirkung der Capilarität weit und daher die Ku-gel groß scyn, wodurch der Gang des Instrumentsträge wird. Diesen Nebeln zu begegnen hat mandie Füllung mit Weingeist aufgegeben, und dafürQuecksilber angewendet, und nennt uneigentlich je-des Thermometer, dessen Scale zwischen dem natürli-chen Gefrier - und Siedpunkl 8o Theile enthält, einrcaumürsches. Das mit Quecksilber gefüllte gothei-lige Thermometer ist nun das, was man vorzugs-weise unter dem Namen des Neaumürschcn kennt.Bisweilen theilt man zu einem und dem nchmlichenThermometer auf einer Seite die fahrerheitsche,auf der andern die uncigcntliche reaumürscheScale. Nach dieser Scale rechnen vorzüglichFranzosen und Deutsche.

De l'Isle legte im Jahr 1735 seine Thermo-mcterverbesserung der Akademie der Wissenschaftenin Petersburg vor. Ob dessen Scale gleich weniggebräuchlich ist, so ist doch seine Idee von einemeinzigen festen Punkte auszugehen, und seine Grad-leiter nach der Verdichtung des Quecksilbers cinzu-theilen ungemein sinnreich.

Er fand, daß sich das Quecksilber in Glasge-fäßen vom siedenden bis zum frierenden Wasserum o,oiZZ seines primitiven Volums verdichte,