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Anleitung zur Verfertigung übereinstimmender Thermometer u. Barometer
Entstehung
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theilte den Zwischenraum in 96 gleiche Theile.Später gebrauchte Fahrcnheit das Quecksilber zurthermometrischen Substanz, und bemerkte sehr bald,dasi wenn er das Volum desselben in dem Gemischvon Schnee und Salmiak in 11124 Theile theilte,es sich in schmelzendem Schnee um 11124 -s> 22,in siedendem Wasser 11124 »j- 212 und in kochen-dem Quecksilber 11124 -Z- 600 Theile ausdehnte,oder da sich das Quecksilber von der Temperaturder Mischung aus Schnee und Salmiak bis zuder des schmelzenden Schnees um des sie-

denden Wassers um und des kochenden Queck-silbers um Theile ausdehnte, so setzte erbeim natürlichen Frostpunkt 22 und beim Standeim siedenden Wasser 212 Grade. Theilt man da-her den Raum zwischen den natürlichen Frier - undSiedpunkt in igo Theile, setzt deren Z2 zu, undan diese Stelle o, trägt man ferner unter 0 ebensolche Theile fort, so hat man die noch jetzt ge-bräuchliche Fahrenheitsche Gradleitcr, deren sichvorzüglich die Engländer bedienen.

Im Jahr 1720 trat Reaumür mit seinerThermometerverbesserung auf. Zur thermometrischenFlüssigkeit nahm er Weingeist der Pulver zündele,welcher aber mit ^ Wasser verdünnt wurde, umdie Wärme des siedenden Wassers, ohne selbst