980 Des Europäischen Herolds erste Haupt-Handlung
nach dem Niemägischen frieden/ da die Fran- aus der Reichs - mamcul auslöschete. Sietzöischen reumcmez durch die aresta der kammer hat den rühm einer berühmten Universität/zu Metz/ Briejach und sonsteil an dem Rhein/ darauff die sürlreffiichsten ibeologi, , xie-Maas/ Saar und Mosel mehr provintzien ver- 6ici und ?0liticistorixet. DasBistthum boi'pi-schlungen/ sie aber mit krafft der Waffen nie Urte bey ihr / da die religio» auffrichtig^.u-gewonnen werden mögen / A. i 681 durch den therisch. Sie hatte das ansschreib - ame/FrantzöischenGeneralBaron clexionclas deren- und konte andere Neichs-städte zu ihren städ-net/ aufgefordert und genöthiget wurde/ sich zu te - conventen beschreiben und einladen/gehöre-ergeben/ weil sie von aller vormahls inständigst te auch vorder Rheinischen feite zur oMnan^e-verlangter / auch von der Cron Frankreich putaticm. Ihr wapcn ist eine rothe straßebereits aceordirter Reichs- oder kreyß-völcker im silberweißen fchilde/ und in dem grossengarnifon entblösetwar/der Commendantauch insiegel führet sie das Münster mit sechs thür-nicht so viel mannfchafft halte / daß er von 14 nen/ in dem geheimen insiegel aber den Engel-lMions nicht eines recht besetzen mögen / und grüß der heiligen jungsrauen Maria/der dasder Rath/ Universität/ kirchen / convent und Münster zu ehren erbauet ist. Die Haupt-geistlichkeit dafür hielten/daß ihr periociusfatalis sahne ist von weissem doppeldaffc 7^dawäre.. Der accord war noch ziemlich/wann ellenhoch/und 6^ eilen breit/ darein gemahlter nur wäre gehalten worden;alieineZÜm fsljZx, w^ia tvistcr l)Ll mit ausgestrecktem arm unddie Frantzostn machen es nicht anders. Der Händen/in dero schooß dasJEsus kinblein liegt/
König hat sie seither aufs beste weiter befesti- hat eine iilie in den Händen / allwo diese schrifft:
gen/und in den zustand setzen lasten/ daß ihres Venite aä Querum, gui laboratis öc vnersti
gleichen kaum in der welt anzutreffen. Was etti?.sie/bey demA. ,688 ergangenen friedens-bruch
und darauff erfolgten neunjährigen kriege der Hagenau im Elsaß bekam A. 1O64 von Die statt
Wichtigkeit Franckreich gegen das Reich / diesem Kayser Friedrichen I,welcher von rothem mar-^"^'
dieses Reichs - feinde vor vorthei! gegeben / ist all- mor eine pfaly und Aömglichen s'aal dahin
srantzpw zu weitlaufftig zu melden. Es ließe bauen ließe / die privilegiader Reichs - stadt/
sich zwart anfangs bey denen Ryswicki- und wurden ihr die Reichs «insignia/so ietzund
schen friedens - tractaten dahin an / als wolte zu Nürnberg sind/ zu verwahren anvemau-der feind selbige / wie billig / dem Reiche reltt- et. Sie ist eine von denen zehen verein-.tmren/ und darauff trugen die Gesandten zu stadten der landvsigtcy Hagenau / wcl-
Stockholm Xlr. ä' /^vaux und im Haage I'lr. cher hiebevor ein Kayftrlicher Landvoigt für-
calliere5 auch ernstlich an ; die patriotischen gestanden/und die eine lange zeit auf dem
Chur-und Fürsten stelleten weniger nicht dem Pfaltzgräsiichen Hause bey Rhein/ NachmühlsKayser und andern hohen Mutten gnugsam aoer bey dem Hertzoglichen Hause Oesterreichfür/daß nichts in der welt W.Ire/welches hafftet/ und durch den Westphälischen srie-diesem fchlüstel und vormauer des Römi- den der Cron Franckreich ceäiret worden,schen 2^eichs/wann er dahinten gelassen wür- Ob nun wohl in diesem ftiedenschluße / wiede/ gleich gehen/oder den schaden compenli. auch in der Kayftrlichen letzten wähl-eLpauls-ren könte/indem auch kein Trivalent verhan- einn deutlich versehen/daß die sämt!iÄ)enverein-den oder nöthig/ weil Straßburg mitten im städte bey ihrer immecketät und hergebrachtenfrieden durch iuvslic>n gegen das völcker-rechr gerechtsamen gelassen werden soltenzso hat dochdem Reiche abgerundet worden / sie wäre Franckreich solches viel weiter extenckret/undauch mit zehen Brießgau nicht zu vergelten ; selbige vor das zu Ensißheim neue auffge-der König könte allezeit eine armee von 2.0 richtete Parlament ziehen wollen/ und istbiß zOOvO mann darinn halten/ und daraus bey noch wahrender Reichs-vcrsammlung we-nach belieben die obern kreyse iucommoäiren/ gen leistung der Huldigung und anderer davonja ohne auffenthalt biß in die Kayserlichen hin- abhängiger obrigkeitlichen gerechtsamen vielter-Oesterreichischcn lande und gegen die resi- vorgavgen/ biß endlich diese regierstchtigedentz Wien andringen/ :c. und die jenseit Cron durch gewalt derwaffen/ und nachge-Rheins gelegene von Franckreich restimirte hends unter dem xrsetext der ctepenclemien .lande würden noch mehr nach Frantzöischer von mehr besagter landvoigtey/ wie auch mitleben müssen/wie man mit Mömpel- vorwand der in dem Niemägischen friedengart schon erfahren; und der Heryogvon jhxo beschehenen cellllon und hiniastüng solcheLothringen/ da er hörete/ daß zu Niemägen städte zu behaupten gesucht / und in deren pos-von Übergabe der stadt Straßburg an Franck- lellion auff 20 jähr durch das letztere srmitti-re:ch geredet worden/ gesagt: Sein Heryog- tium gesetzet worden: der Ryswickische friedethum wäre ihme so dann nichts nuye/die- hat der fachen den garaus/der sriedbruch aber/well esihm aüe stunden/wenn es dwFran- dadurch sich Franckreich aller beueücien dessel-tzöifche convenieny erforderte/ wieder ge- ben/ vermöge derer Reichs-kriegs-stecl^tm-nommen werden könte/zc. nen/ verlustig gemacht/ und die gesegneten was-Wird an Nichts desto weniger gienge es mit diesen fen des Kayftrß und Reichs und dero hohen Al-Franckreich remonikrstionen so unglückselig zu/ daß man die liirten haben wieder Hoffnung gemacht/ dieseSeraßburg/ samt allen, den,/was und andere landvogceyliche städte wieder inaufder lmcken feiten dcsRheinesdarzuge- ihre alte Reichs-fteyheit zu bringen. Es hat-höret/ nur allem reche / cjgenthum und te die stadt Hagenau von König RichardenHoheit dahinten ließ/und/vermöge desxvi ein Mitgegebenes Privilegium, krafft dessenarttckels des Rtzßwickifchen friedens/ dem sie von dem Reiche zu ewigen zeiten nicht ge-Könige in Franckreich Übergabe/ und sie trennet und alieniret werden solte/ aber die
Fran-