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missarii/ die kr-xß-kriegs-verfassung/ so wohl gebühre ? oder ob nicht wen Wen« Ihre
zu eigener äeksnsion, .ms auch zur hülss? und K- Aapftrliche !Naj. Cominißlon nebens dem
M?ntz anderer benachbarten krevft »v-.l'ret/ kreyß amrecvncurriren könne?und im hauptwercke bey bernachgefoigten Vor die Kayserliche commiü-on, daß sclbi-
kreyßtägen/sonderlich A. 1662 sich eines gcwis- ge auch sonder zmhun der kreyß-ämter die
sen pl-ojeNs der excemic Nö-ordnung vergli- Mtheil exsgu^ren könne/ wurde angeführet/
Rnchs.exe- chen/ und solches von rrcyfts wegen an die daß Ihrer Kayserl. Maj. als lämiiw 6ir.bitori
Rom. Kayftrlsche Majestät so wohl Chur- juttltiix, und bey dero die Verwesung der R.ichs-
als Ertz-Cantzlern und O-re^orn der genchtbarkeit rsäisslitcr und alleinReichs-ex^utwnen/ übersendet; weil aber je- ce rst !6irete, solch recht als pars ubima zurl^äi-doch Chur-Brandenburg / und Sachsen« Äicmiz durch keine Reichs-con^icuLion abge-Aircnburg noch gewisse monira darbey zu nommen oder aufgehoben / und privative aufthun vorbehalten/ und das haupt-werck zur die stände gebracht/ sondern nur um schku-durchgängigkeit in allen Reichs-kreyftn auf Niger exyeämon und erleichttrung willen desden damahls machenden Reichs-convent ver- Kayserl. allerhöchsten amts solches denen kreyß-sparet/ so ist auch bißfals der pallÜ8 executio. ämtern commictiret sey. Dasirn nun Ihrems und der kreyß-kriegs-verfaffung/ so wohl Kayserl. Majest. selbst von der cremen? be-als andere punöka 6e reäints^ratione circulv» fänden/ irnmeäiste dero urtheil vollstrecken zurum, äe emenäsnäZ Lc perllcieaäa matricula, 6s lassen/geschähe ihr zu viel/ wann sie daran sol-Dieses aber formancla 6eput3twne oräinaria und dergleichen ten gehindert werden.Bcvorab da derReichs-vMommen< ^ erwünschten richtigkeit. Al- abschied äs A. l sc>7 lir. XV! l §. l dergleichenheit. lermassen aber doch eine rühmliche Vorarbeit wichtige Vollstreckungen der Kayserl. Majestätin dieser wichtigen materie durch obgedachtes heimgegeben / und wann aus solchen gegenprojeK geschehen/ und wenn sich im ober-Säch- mächtige Chur - und Fürsten vorgenommenenfischen kreyse der fall ereignen soite/ daß nach exsLut.onen/ mir einftechtung fremder poten-der Reichs-ordnung eine militärische oder kreyß- tzen / krieg entstünde / wer würde doch eher zurcxecution gechan und vollstrecket werden mü- beschützung des Reichs geruffen als derKayser?ste/ so wäre keinzweiffel / daß man sich ohne dessen vorbewust ohnedem in diesem fallnicht darnach richten würde. nichts hauptsächliches geschehen könte / wel-Urtkeilsvoll- Essvlten zwar die ausgesprochene urtheil in ches in^Äo die acta desTeutschen kriegsaus-dmch die'^ kreysen durch die obristen/und dero nach- wiesen; und ob schon art .2O der wahl -c-ipitul.kreyß - ämter und zugeordnete sxsguiret werden/ und diesem die executiones bey Vermeidung der Nullität aufsetchthen. dasjenige urtheil/ welches in der die kreyse rsttrmgiret werden / so handelte dochErfurtischen fache vor Chur-Mayny im der tsxc von denen bann. fällen. Es compe-Reichs-Hof- Rath ausgesprochen worden / tire dieses wichtige stück der Reichs - gericht-Chur- Sachsen zur execut-on übergeben wer- barkeit Ihrer Kayserl. Majest. auch um so vielden sollen / anerwogen die Stadt und dero zu- mehr / weil sie nicht allein der allerhöchste rich-gehörige dörffer und örter im ober-Sächsischen ter/ sondern auch Rom. Kayser wären / undkreyse gelegen / und sich nach des ober-Säch- also vermöge der Majestät / welche nicht bcste-sischen kreyfts rechten und ordnungen gehal- hen könte/ wann sie nicht fug hätten / dero be-ten/auch des gemeinen schutzes gebrauchet/ fehle und rechtssprüche zu mamtsmren. Zuge-die gemeinen bürden auch mitgetragen; alldie- schweigen/daß es wider den Jh. Kays M-mest.^Attische weil aber Chur-Mayny wegen Vertretung der schuldigen respect lauffen würde/ wann einStadt und zugehöriger guter / sonderlich de- kreyß - amt sie an dero gerechten Kayftrlichenrer / die nicht Sächsisches lehn / dieselbe aus amts-säminittrstion hindern wolte. Es seydem ober-Sächßischen kreyse in den Chur- auch nichts ungewöhnliches/dergleichen exe>Rheinischen gezogen / und die lltuation sich dar- cuti.0ne8 durch die Kayserliche (Zensr^luat ge-an nicht irren lassen wollen; bey dem Kayserl. than zu haben; also ftyderHeryog von Fried-hofe auch schon zum execuwrn/ unerachtet er land von A. Ferdinanden l- verordnet ge-ftlber part war/ als OirsNor und aueschrei- weftn> die Kayserl. urthelle wider die Heryogebender Fürst des Chur-Rheinischen kreyfts/ von Mecklenburg zu execzuiren. Aayserverordnet worden / und Chur Sachsen wegen Ferdinand Ii! habe Chur - pfaiy nach demdamahliger äissolltion des Hofes und der con> friedenschlusse in sein Chm fürstemhum durchjunöluren damit zu frieden gewesen/ über die- den Grafen von Starenberg -mmimrenses auch exempelvorhanden waren mit Donau- lassen; so habe auch AayserLeopoldChur-werch und in der Pfaltz/so ist es desto weniger Mayngdieexecl-tiondesachts-yroc-eM^undgehindertworden. reäuckivn der stadt Erfurt summieret/ undMeckUnbur- Vor einigen jähren entstünde bey gelegen- gar geschehen lasten / daß ein Frartzösischesgi che fache/ heit der Mecklenburgischen Fürstlichen lue- cory» darzu gebraucht worden / Chur Bay-ftM.n Uber Lsillczns . irrung/die frage: ObIhre Ampfer- ern habe nicht weniger es also gegen Donau-del macht ljchs Maj. mit htndanscizung der kreyß- Werth gethan / die doch im Schwabischenamter zurexesutioriderer vordem Acichü, kreyse gelegen / wie kurtz vorhin berühret wor-^>of- Rathe oder Aammergerichte aus- den; allermassen auch die executivn des West-gesprochenen urchetle selbst Coinmifsa- phälischen friedens durchdieKayftrlichenLom-rien verordnen könne? oder ob sie an die Miliarien vollstrecket worden wäre,krepßamter verbunden? und ob solche sxe- Es ist aber hierauff geantwortet / und erst- 2cution dem krepß-ausschzeib-amee oder dem lich voraus gefttzetworden / daß jederzeit we-krerß- Obristen / dafern beyde hohe ämter nigstens über mehr als ein leculum die höchstenicht in einer person concurrixen / zu thun gewalt des Reichs durch die Kayserliche Ma-jestät