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vom hcil. Rom. Reich.
929
verßärckt-
erben gestellet/ und denen Fürsten der Hertzogzu Jülich und der Landgraf zu Hessen adjuu-^irtt worden; förder hat man bey dem Reichs-Lonvent zu Worms A. 1)64 nebst recapitulati-on der vorigen executions -und deputations -ver-fass-urg vor gut befunden/ zu verfügen/ daß sichFremde kein Reichvstand in fremde^ kriegs- bestallun-krtenschestal'gen/werb!ingen oder durchführung des volcks!mm l,m,r.. er habe denn seine redliche bestal-
lung und capitulation dem kreyß-obristen ori-ßinzilter sürgelcgt/ und umständlich jufiikciret/auch gebührenden vorstand geleistet/ daß erniemand beleidigen wolle/ bey straft der acht.Und als sich inzwischen der sriedbrüchigeGrumbachlsche Überfall der stadt Würy-bürg und todtschlag des Bischoffs Mel-chiors zugetragen / hat man auf deme zuAugsburg A. is66 gehaltenen convent dieHandhabung des Landfriedens erweitert underläutert/ auch die Gothaische execmion, be-lagerung und schleisung der vestungen Gothaund Grimmenstein jahrs hernach zu Regens-burg älspomret / und wiederum zu SpeyerA is7O die kriegs - und ex-cutions - Verfassungvr^nar verbessert / auch die anzah! derer ordinar -de-pulacion wird Mitten mit Costniy und Burgund / wieauch Nraunschwerg und Pommern ver-stärcket / denn dadurch wurde die gssahr/ so we-nigen sonst bey beschwerlichen Händeln bevorgestanden/mehr getheilet/doch aber auch verhü-tet/ daß durch allzuvieler köpffe zuthun die fa-chen nicht schwerer gemacht würden/ in wel-cher absicht auch der Bischoss von Caminund Herrzog Johann Wilhelm zu Sach-sen-Weimar nicht sämirriret wurden.
Und sintemahl diese grosse Deputation undausschuß des Reichs auch zu andern wichtigenReichs - fachen nach und nach gebrauchet wor-den / damit das Reich und dessen Stände samtoder sonders an ihrer freyheit/ gerechtsamenund ruhestande keinen eintrag leiden möchten;so haben/von solcher zeit an/die EvangelischenStände gleiches recht und freyheit mit denenCatholischen zu folge des religio»-friedens ge-fuchet/ und auf die gleichhejc der anzahlbeydec religious - verwandten bey diesemordinär - ausschuß gedrungen; solches aber je-doch eher nicht / als bey dem Westfälischenfrieden erlangen können/ und aus dem letztenReichstage zuRegensburg wurde/nach vie-len bnathschlagungen und dispmen/endlich aus-gemacht und verglichen/ daß forthin zu ordina-ri Reichs - deputationen/ neben denen siebenChurfürsten/ als welche bald vom anfangedes Reichsausschusses ellentialiter zu concurri-ren haben/ aus denen collegüs des Fürsten-raths und derer städte gebrauchet werden sol-len/ an feiten derer Catholsschen / Oester-reich/ Burgund/ Würyburg/ Costany/Münster/ Bayern/ Weingarten/Fürsten-berg/ Cölln/ Aaeken und Uberlingen;und an selten derer Evangelischen/ Sach-sen Brandenburg/ Braun schweig/ Meck-lenburg / Pommern/Hcssen/Würtenberg/Wetterauljche Grafen / Straßburg/Nürnberg / Regensburg.
Streit über Gleichwie aber zwischen denen beyden Hö-ver esritäs/ Heren colieZiis nicht geringer streit darüber sichenthalten/ob nicht die Herren ChurfürstenErste Haupt - Handlung.
drämsirReichs äs-
pucitnon.
unter sich der relichon halber/zu folge desWestphallfchen Friedens/ zu p^ikttren?woraufendlich das von Chile-Brandenburgins mittel gebrachte temperament beliebet/ unddem K.den zweyten pundkum^r des Reichs-ab-schledes einverleibet worden/ daß ncmlich indem Chucfl. coilegio zwischen denen dreyAugsburgischen confeßions - verwand-ten Churfürsten Sachsen/ Brandenburgund pfaltz ein vlcrdtes unter ihnen alcerm-rendes Votum bey dem damahls angezielten de.putations-tage/ (weil in denen prorogatiz co-Mltiis weiter dvivon zu reden) und also nur ein-mahl bey Untersuchung des punNireüituendo-rum Lc Aravaminum, weiter aber nicht statt
haben/im übrigen aber das c- lle^ium eiec^o-
ralc bey seinem alten rechte verbleiben sol-
te. conf. On.?5ano. ldilk. ^uc. p. m. lys n. ül.lec^. dcinldlttor.^omit. !V F. 9 usczuc z8-^-
s. i.ib. vn. 45. Also brach auch zwischen de- und m dennen fürstlich-Sachsischen / als Atcenburg 8« Aiche«und"Wetmarischcn/ so wohl denen Fürst-lich-Brandcnburgischen Onoldsbach - undCulmbachischen Häusern ein hefftiger streitHerfür/ ob solche adjur^endi nach den Häusernoder nach den linien zu benennen? welchen er-ster» falls die linien eines jeden FürstlichenHauses sich untereinander der beschickung hal-ber zu vergleichen hätten / inmassen auch in de-nen conclullZ und Reichs - Machten so wohlKayserlichen approbaeions-decreten die gene-ral-benennung platz gefunden. Der letztere fallaber fände sich indem proftdk des Reichs ab-schiedes/ bey welchem es auch hernach/ weilman die eilfemgkeit der Kayserlichen abreiseund daß es sonder prXjuditz ftyn solle / vor-schützte/geblieben/und haben sich Weuuaeund Onoldsbach mit leeren Protektionen undpapiernen lalvatorüz begnügen lassen müssn.Wiewohl mit Sachsen-Altcnburg hernach/wie der alte unselige prXcedentz. streit in demFürstlichen Hause unddie primogenial-irrung/als auch dieser depmationz-dilputat A. »672.abgestorben/ und vermöge des zwischen Sach-sen . Weimar und Sachsen«Gotha aufge.richteten erb-vergleichs die ordinär deputstionbey dem Fürstenlhum Altenburg/ welchesSachsen-Gotha überkommen/ beständigund ohne weitere anfechmng verblieben.
Die fachen/welche man damahls zu die- ^ach?n/ssser Relchs-deputat.nn verwiesen/ waren/wievorgedacht/ der punAuz relbrutloms ex capit^_>amnettiX Sc gravaminum, dann der punäknzlecuritatiZ öc defeniionis Imperii, dam» dem
Reiche so hoch und viel gelegen; allein es istsolcher zu Franckfurt in die sechs jähr mit gros-ser spilderung der zeit und geldes gehalteneausschuß-tag so ungesegnet abgelausten/daßkeine einige von diesen dahin verwiesenen >na-terien zur völligen richtigkeit und erledigungkommen ist.
In denen kreysen hat man das werck mitmehrerm eyftr an rocken geleget/ und beson-ders in dem hochlöblichen ober - Sachsischenkreyse auf dem bald nach geendigrein Reichs-tage zu Leipzig gehaltenen kreyß-tage m berarh-schlagung gezogen/ zuforderst der nach-und zu-geordneten stellen erfetzet/ und Mit comm.mi-cstion und genehmbaltung des Kayserl. Com-Bbb bdh missa-