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Des EuropaischenHerolds ersteHaupt-Handkmg
perten dem rothen gestifftet/ und A. 1587vom Pabst Urbans vi conkrmiret worden.
p)uryburg/ funckrt von Bischoff ^so-hannsen 140z.
Leipzig/ von ChurfürstFriedrichen demstreitbaren zu Sachsen/A 1409.
Rostock/vonIohann und Albrechten/ er-sten Herzogen zuMecklenburg/wie auch demstadt-RathedaselbstA. 141s-
Löven in Brabant/ von P. Martinen Li.1426 conkrmixet.
Gripswalde/ von Uratislao IX Heryogein Pommern/ A. »456.
Base!/vom Rache dastlbst A.i4?9»
Freyburg inVrisgow/oon Alberten ViHerzogen zu Oesterreich/ A. 1460/ slii145^0.
InZolstadt/ von Ludwigen und Geor-gen Heryogen in Bayern/ vater und söhne/A. 1472.
Tübingen/ von Eberharden dem bar-tigen/ erstemHeryoge zu dVürtenberg/ A.
.^477.
Mayny/von Ery-NischoffOietherrn/Grafen zu Iserburg/1482.
Wittenberg/ von Churfürff Friedri-chen dem weisen zu Sachsen/A.
Franckfurt an der Oder/von ChurfürstJoachim dem I zu Brandenburg / A 150 6.
Marpurg/ von Landgraf Philippen zuHessen/ A-I5-6/ erneuert A.i6sz.
Königsberg in Preußen/von tNarg-grafAlbrechten zuBrandenburg/A.I544.
'^ena/von Churfürst Johann Friedri-chen zu Sachsen/A. 1548 gestifftet / und am2 Febr. i?58 insuguriret.
Villingen von Bischoff Otten zu Augs-burg/ A. 1549.
Straßburg von dem Rathe daselbst/
A.i>67.
Wien in Oesterreich/ vonR udolph undAlberten in Heryogen in Oesterreich / ge-brüderen A. 1361/ verbessert aber und erneuertvon^ayser Maximilians U A. »571.
Helmstadt vonHeryogIulio zuBraun-schweig/ A. 1576.
Altorff/ vom Rath der stadt Nürn-berg/ A.is78/ferner von Rayser Ferdinan-den II erneuert A 1622.
Gießen/ von LandgrafLudwigen demjungern zu Hessen A. 1625 5unäixet/und vonRayser Rudolphen A. 1607 privilegiret.
Paderborn/ A. i6^6von Nischoffvietri-chen daselbst gestifflei.
Salzburg / vom Ery - BischoffparisuntermPäbstlichenprivilegio/A.i625/undKay-serl. cvnürmLtion aussgerichtet.
Rinteln/von Ernsten/gefürstetem Gra-sen zuHollstein und Schaumburg/A. i 621ftyerlicheingcführet.
Duisburg / 5un6iri von Churfürst Frie-drichwilhelm zu Brandenburg und durchpriny Moriyen von Nassau/als Statthal-tern des Hertzogthums Cleve/ am 14^.1655sehr feyerlich eingeweyhet.
Riel/gestifftet von Heryog Friedrichen ZAHollstem/ und dann eingeführet von dessenFürstlichem Herrn söhne und nachfolgendem
regierendemHerrnHeryog Christian Alber-ten zuHollstein/ amsOctobr. 166s.
Zu Halle haben Ihre Churfürstl. Durch!,zu Brandenburg und jetzige Rönigl. Ma-jestät in preussen A. 1694 am 1 Jul. eineUniversität auffgerichtet/ welche wegen derertrefflichen und derühmten vo^orum und ge-schickten meister in allerhand exercinis desAdels einen sehr grossen anwachs in wenigjähren bekommen/ die waugurZtions-gege-ben/daß der Cardinal und Ery-BsschoffzuMayny und Magdeburg Marckgraf Al-brecht zu Brandenburg schon A. iszi vomPabst Elementen Vit emPrivilegium aufdie-sen ort zur Universität erhalten / dessen execu-tiou aber durch die religions-und andere Hän-del zurück gesetzt worden/ und ist zu zweiffeln/od jemahls eine Universität mit solcher magni-6cell2, ordnung und luccels insuguriret wordensey. Unter andern Privilegien ist dieses / daßder keÄor oder kro-keAor die qvalität einesComitis ?alatim CXsgrei, und also macht habe/
Notarios und Poeten ZU crsiren/ lpurios zu ls-gitimiren/ rsliilutionem famse zu thun / !c. wo«von wie auch denen vonJhrerKönigl. Majestätin Preußen ertheilten Privileges das Ibearr.
Lurop. I'om. XIV k, 6Z5.
Es wäre nun von der geistlichkcit/ der stiffterund klöster/ der kirchen und hohen schulen ein-künfften/ reichthum und vermögen allhier eini-ge Meldung zu thun. Nachdem aber dey de-schreibung der geistlichen Stände des heiligenRom. Reichs allbereit hinlängliche nachrich-tung dessen deschehen/ die ausführliche Meldungaber aller und jeder geistlichen guter ertragszuweitläufflig fallen will / als berühren wir sol-ches allhier nur mit 2 Worten / ist auch aus biß-heriger abhandlung erinnerlich/ daß die Ca- CathoWmtholischen im Reich die grosten guter und Aee?-einkünffte/ die Lutheraner in Teutschland komme»undsehr wenig haben/ und an manchen orten diegeistlichen sehr schmale bisten zu essen / die Ne-formirten es auch nicht viel besser finden.
So werden auch die Cathoiischen geistlichen/wie aus der regiments-sorm dieses TauschenReichs zum Überfluß erhellet/zu den wichtig-sten Reichs-geschafften/zu Gesandschafften/hohen Kayserl. commillmnen/ ja auch gar zu ho-hen kriegs-cKgrgenundGeneralaten gezogen/dieReformimn aber undLutheraner gar nicht/sondern müssen ihrer Heerde warten / man wol-le denn eine ausnähme bey den geistlichen Für-sten Augsburg ischer con5ellion machen/welcheder Kayserl. commillionen auch fähig sind.
Hiernechst ist noch zu melden / was es mit Wand desdem im Römischen ReicheTeutscher Nation ge- Nms imH.dulteten ^sudenthum vor eine beschaffenheit Rom. Aach,habe: und zwar/ so ist es an dem / daß man umvieler schädlichen conle^uen? willen/dieJüdenmeinem staatleichtlich nicht einnisteln lassensoll. Wo man aber dieselbe einmahl in dasgemeine wesen eingenommen/ ihnen wasserund lufft/Handel und wände! gönnet / kan mansie unter gewissen scharffen bedingungen garwo! behalten/ja es ist in mehr angeregtem heil.
Reiche ein sonderbar regal/ welches als einPrivilegium Churfürsten und Ständen/ auchdersreyen Reichs-ritterschafft verstattet/ dieJuden mit wesentlicher Wohnung ins land auf-
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