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vom heil. Röm. Reich.
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dm Refor-mitten.
fondern einen knechtischen willen habe/ unddahero in seinen kläfften nicht stehe/ dergöttli»chen gnade zu widerstreben oder nicht/die zurseligkeit dienfame mittel anzunehmen odernicht, ix Daß man bep Haltung des heil,abcndinahls keine keryen brennen/keine al-den/ keine altare und güldene kelche haben/keine osticn gebrauchen / sondern das ge-wöhnliche brodt brechen/ noch einem kran-cken das heilige abendmahl zu Hause und ab-sonderlich geben soll. X Daß man bep Nen-nung des nahmens JESU die knie nichteben zu beugen/ noch das Haupt zu enl>blösen habe / :c.
Es vertheilen sich aber auch die Reformir-ten in verschiedene sccten. Und sind so wohlwegen der lehre/ als auch des geistlichen regi-ments und der kirchen-gebrauche halber irrig.Daher sind schon vorlängst die nahmen der ge-lindern und scharffern Calvinisten/der Pu-ritaner in Engel-und Schottland/ der 5upra-laplariorum undpoNla^iärivrum, auch datitucli-«gricirum ttttstanden. Und wer weiß nicht dietrennungder Arminianer undGomaristen/oder ssemorilkranten und LontraremoulkranteNin Holland/der Socinianer/Naturalisten/Veisten/und anderer / welche aus der schultdieser leute mit vielen monttriz vpinionum inHoll-und Engelland Herfür gebrochen. Zugc schweigen des sabbaths-streits der in Schle-sien und Lausitz zcrstreueten Philippisten/der Vorstlaner/ der?wing!ianer/:c. undwas mehr zwischen den Niedertändischen undEngelländischen kirchen vor mannichfaltigeMißstimmungen vorgegangen / davon allhierznit mehrern zu melden allzuweitläufftig/ unddiese arbeit obwohl mit grossem Verdruß allerdrey religionen wegen deren scharffer demer-ckung von Hr. Arnolden in der ketzer - hijivrieausgeführet worden. Beyde religionen wer-den/so viel den äussrlichen frieden und ruhe-stand anbelangt/unter dem nahmen dcr Augs-burgischen consetlions - verwandten oderEvangelischen begriffen/ und haben ein ge-meinsam Interesse gegen das Pabstthum zurconlervaticm des aus der Reichs - Verfassunghabenden lk-au-i publici eccleliassci, stehen auchgleichsam vor einen mann/ ob wohl die prm-cipia interna jetzt angeregter Massen älsserentsind / und biß äato nicht haben verglichen wer-den können. Und weil die Römische ktrchesich das pra-clicat heilig zu geben pflegt / dieEvangelischen aber solches nicht gestatten wol-len / so hat sich deshalber folgendes ereignet.Als A. 1667 der Ertz-Nlschosf zu Salg-burgi,cke bürg/ damahliger Kayserlicher Principal t_ornverwandte ""^rius, die Cardinalö - würde erlanget / undderIlvm.kjr, besten Cantzler bey dem clireökoricz ^»guntlnoerinnerte/daß bey abfaffung der Reichs-gutach-gebmkötp ten die neue titulatur der heiligen Rotnischenkirchen Cardinal mit einverletbec/ und der ltz^lus also fortgeführet werden möchte / wollensolche Worte: heilige ktrche oder hetltgerstuhl/ der Äugvburgischen cons.Mon ^er-wandte Stände Gesandten durchaus nicht ge-statten / weil man dergleichen in denen Reichs-abschieden nicht anzutreffen hätte/ob man wohlhiebevor auch mir Cardmälen/ darunter auchChur-undgevohrne Fürsten gewesen / ja dem
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Pabste selbst zu thun gehabt/ und ihnen wederallerheiltgster Vater/ noch stmem stuhleoder der Römischen kirchen das prsäicar hei-lig gegeben hätte/ wie die Reichs-abschledeaeA. l 524 L.und ist darauff/ ?c. ibi: wie denn derstuhl zu Rom; R.A. i sz t §.Haben wlt ange-sehen / :c. ibi: und der stuhl zu Rom; R. A. äsA. ^sZ7Z. und wiewohl:c. ibi: dem c^ll^w derCardinäle; R.A. A. 154t da doch der vollekrieg und der Kayser mächtig gewesen / und dieCatholischen Stände in cOntrachAvric, von sol-cher titulatur sblkralüren müssen; die wahl-capi-tulationes vomCaroloV an biß aufRaps.Lep-polden art.i gaben dem stuhle zu Rom kein bey-satz -wort. Und obgleich Ihr. Kayserl. Masjestätdem Pabste in den wahl-cspitul-Mnendas prädicat heilig und Heiligkeit zulegten/wären doch die Protestirenden Churfürsten petexpressum Von der theilnehmung äHentirettBey dem jetzigen Reichstage wären bey ablas-sung des schreibens an den König in Frank-reich wegen der stiffter Metz/ Tull und VerduttVasallen und der zehn verein-stäbce in Elsaßgravamins betreffend es auch also mit der dm-telung gehalten worden. Es ließen sich also dltEvangelischen Stände keine neue titulaturenund prseclicata aufbürden / welche einen cuitutUreligtvlum und zwang des gewiffens gegen denPadst imjzortirten/ wölken aber auch denenCatholischen Mitständen nicht vorjchrewett/wie sie nach ihren bypurbelibu, denPaostunostuhl ehren und tituliren wollen; nur in gemei-nen Reichs-fachen ließe sich keine Neuerungmachen/indem eine reägion/ so viel die Politiksehe Verfassung im Reiche belangte/ gleiche ge-rechtsame mit der andern hätte. Ob nun wohlder H. Cardinal gern gesehen/daß dieser streitnicht erreget worden wäre / auch so viel nachsgegeben / es könten die Evangelischen ja durcheine clautulam relervatoriam der fache ratheNund ihren clisieissum indemReichs-gutachten/welches sonst den pynötum monetT betroffen/deutlich erklären/ es solteauch hinführoeinesolche abbrcviatur des tituls erfolgen/daß mattdarüber nicht mehr scrupel haben würde: weilaber die ssreAoria im Chur-und Fürstlichencvliegio dieses letztere ungern eingehen / undnicht unrecht haben wollen/ also auf die clsulu-tarn reletvatoriam die Evangelischen so blosserdingö nicht trauen ivotlen/auch Nimmer hoffenkonten/ daß man in einem Reichs-Machtender Evangelischen kirche das worc hnliggeben würde/ wurde das werck auffgchaltettund verschoben / biß der Herr Cardinal dar-über die Reichs-commillwu ausszugebcn ver-anlasset wurve.
Als Seine Kmmen2 der Herr Cardinal vonLamberg Bischoffzu Paßau/ im sommerA-170z nachRegensburg kanlen/die prsc^aramen.ta zum Kayserlichen prineipal- ^ommiliartat zumachen / fanden sie bey Venen AugsdurgischenConftßions-verwandten Gesandschafflcn dieäupvlit on abermahl zur cuntruä.e^.u.iF daserttnicht durch eine abbrs^latur dcl! fachen gerathettworden.
Diese irrung bewegte einen gewissen m.ni-ttrum zu sagen/wann man das won hettlgerstuhl in der misse und verstände nähme/ wieS» Lucas tue stadk Iernjal^m zu der zeit/ ea
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