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vom heil. Rdm. Mich.
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den könee. DK Kaystr, Könige und Fürsten/wie auch geringere standes-Personen habenaber allzuviel undgantzeprovintzenund lande/samt der weltlichen Hoheit / in-und ausserhalbTeutschlands geschencket. Ob es aber wohlÄ??ich-Sethan/ daß man den clcrum zu solchemthum v»r^ reichrhum und weltlicher macht kommenträgUch? / ^>jxh yyn den meisten ?oliticiz in zweif-
ftl gezogen. Fürwahr/es haben die alten Pab-ste und Blschösse vor QreZorio tvla^no ihremgeistlichen stand und amte unziemlich befun-den/ daß sie sich mit weltlichen geschafften sol-len beladen/ regieren / herrschen / und derbe-stellung der hos - und haußhaltung/und andern/so politischen Verrichtungen anhanget/ nachfe-tzen und abwarten ; dahero so viel heilsamedißfalls ergangene verböte in jure canomcound denen conllitutionibus zu finden. Die ehr-und reichthum-begierige Nachfolger aberha-ben gantz andere meynungen geführer / undnicht nur liegende gründe und ftld-güter/ zehn-den und andere stattliche einkommen/ sondernauch garFürstenthümer/Graf'Und herschaff-ten/ ja der Päbste Intention nach das Kayser-thum und alle Königreiche/samt dcn regalienan sich gebracht / und sich mehr um die weltli-chen als geistlichen fachen bekümmert.
Dahero auch Marcus Antonius 6e Oominisin conti!. ?ro5.luX n.io von ihnen saget: ()uiätunt jam Lplleopi liib^omano potentatu? ln tem-poralibus guiäem, ubiopima üint laceräotia öc6iAnitate eminent 5ccu!ari,^lzAnateslimt, con-lpicui sunt, principes sunt: lecl Lpilcopi, nili Xgui-voce, negu. ^ugm sunt. Es haben jederzeit vieltapffere leute davor gehalten/ daß die geistli-che und weltliche gewalt von einer person mitgutem gewissen nicht verwaltet und getragenwerden könte/ sondern es dem gemeinen we-sen vortraglicher / auch der geistlichkeit selbstweit anstandiger wäre / den Fürsten-Standund weltliche ckZmtatenundregalien nieder zulegen/ und ihrer geistlichen Verrichtungen/nachart der Apostel und lehrer der ersten kirchen/ sichfleißiger anzunehmen/ und in dem beruff/dareinsie GOttgesetzet hat / zu wandeln. Die Augs-burgische consellion gehet auch dahin / und ver-wirfst die vermengung der geist-und weltli-chen potettät. Ja/die Raysere Henrich derI V und V, Friedrich der erste und andere/Sigismund / und andere mehr / haben sichernstlich bemühet/ bey denen geistlichen Fürstendie regalien und weltliche Herrlichkeit auf denvorigen fuß zu setzen / wiewohl der clerisey listund gewalt solches sürnehmen niemahl zumzweck kommen lassen; biß endlich nach der imvorigen leculo erfolgten reformation durch dieProtestirenden in diesem wercke etwas nach-drückiichers getban/ und wiewohl nicht ohneschwere höchstverderbliche kriege und blutstür-tzungem auch Verheerung des Vaterlands Teut-scher nation und ruin beyderseits religions-ver-wandten biß aufden heutigen tag folgendeErtz-und Bistthümer / Abteyen und geistliche Herr-schafften/ theils gäntzlich / theils auf gewisse8«cuisnlz. masse secularisirer worden sind; als Magde-t'°n gewisser burg/Bremen/Verden/ Meissen/Merse-iWtl. ^ Naumburg/ Minden/ Halberstadt/Camin/Raycbnrg/ Hirschfeld / Schwerin/L.»bus/Brandenburg/Havelberg / Saal-tLrste Haupt-Handlung.
feld/ Hejlbrunn / Gandersheim / Ritters-husin/ Maulbrunn/ ^önigsbrunn / undviel Prälaturen/ Probsttheyen / Commenthu-reyen/:c. ^ ^
Was hergegen wegen der übrigen mittel-und unmittelbaren geistlichen guter und stiffterin dem Westphaiischen friedens-schluße ver-glichen und verordnet worden / das ist aus obi-gem erinnerlich.
Aus dem vorstehenden erscheinet zum theil/Gsefchu«ddaß die religions-vttwandte im heiligenReiche/ob sie wohl gleiche rechte nach contormität det ve wandtenWestphalischen sriedens und der Reichs-coiM. w Reiche,turionen zu genießen haben / doch sonst in sehrungleicher beschaffenheitstehen/denn es je un-laugbar ist/ daß die Römisch-Catholische m-geinein mehr vorzüge als die von derAugsburgischen conftßion haben/ aber auchin einigen stücken hergegen geringer sind. Sehrnöthig und heilsam ist es denen Protestirendengewesen / diese präliminar regul in das West-phälische friedens-mttrument zu setzen / daß diemajora votaauf^eichs-tägen/ inkrasist desärt. V §.19 in religions-undandern fachen/da die gesamten Stande entweder für sichund der fachen bewandniß nach/ als emcorpus nicht conliäenret werden können/oder auch sonsten die Latholischen mitden protestirenden sich zweyen mochten/nicht attencüret/ sondern gütliche Verewi-gung dißfalls alleine statt haben solle:denn sonst hatten die Catholischen auf allge-meinen Rcichs-tägen/ so wohl im Chur-alSFürsten-Rathe die meisten lammen; in jenemsind die Churfürsten von Mapny/ Trier/
Cölln/ Böhmen / Bayern und Pfaly; mdiesem sind über dle XXXv 1 vora der geistlichenbanck annoch aus der weltlichen banck Bay-ern/ pfaly --Caueern/ Siminern/ !1?eu-burg-Veldeny/Baden-Baden / Gavoy-en/^euchrenburg/Locharingen/Acnbe'g/
Hohen Gollern/ Sggenberg/ ^obkowty/
Sal«n lTlasiau Hadamar/ Auersberg/ Füe-stenberg/ Schwaryenberg/ welche von Ca-tholischen religions-verwandten jetzogcführetwerden/und denn die vots curiats der Schwä-bischen und Nlestphalischen Grafen/ welchevorCatholtsch p^lliren können/ und findensich demnach im höchst crmeldten Fürsten Ra-che funffzig und sieben Catholische st»m-men.
Die Augsburgische oonkellwnz. verwandteaber führen folgende stimmen : im Churfür-sten-Rache/ wegen Chur-Sachsen I. ADurchl. zuWeißenfels mit dem Chur - Sachs»Evangelischen Geheimten Rache zu Dreßden /Brandenburg und künfftig Chur. Braun-schweig. Im Fürsten-Rathe: Magdeburg/Bremen/ pfaly Aweybrückcn/ Sachstn-Coburg / Sachsen - Q)eymar / Sachscn-i^ilenach' Sachsen-Gotha / Suchsen 2il-tenburg Brandenburg Culmbach/ Nran-denburg-Onolybach/ Braunschwetg Fell/Braunsichweig Calenberg/Dmunschwejg-U)olfenbüttcl/ Verden Halberstadt undaus den sltermrenden Häusern / Vor Pom-mern/ Hinter-Pommern/ VVürrenberg/HesieN'Casfel/ Hessen,Oarmstadt/ Baden-Vurlach/ BudemHochberg/ Mecklenburg-Ttt tt - GS-