ZKsW
iMK
»S-!-Vi-SS
,.AWw^ ^DitW hE
^WDwie.
'Av^...^slekehss
^'^ite!?/hie^!)sttHe
^ Sielch ai.^ t>si?! NMttlch. Die kmiDe-^ ö.AbWck miti'>Ncn krsne. DitDee-
ipMMlAOM
W
ll!
M ktllji't ^tt
N tt'MM ÄMM'
«s -iftßkDlS
'j'U ihm!>llS KöMMG
.» WGM?,
)U«
5-wM-A
?A:k
SHsK?""'
k-skM^B
IIeiiB
^ e«B''
LK--
vom heil. Römischen Reich.
6l
lich tzeonem vin, welcher mit dem Kayser ei-nen vergleich auffrichtete / krafft dessen dieDeutschen Röntge zugleich Könige undAlferm Italien seyn/ und die pabstevon denV<apsertt conMtuizet wenden selten^Wie hoch die macht und autorität KayftrsOttonis empor gestiegen / ist darob ohnschwerabzunehmen/ daß er Jütland und Holsteinzum Teutschen Reich gebracht / die Böhmendemselben unterwürfig gemacht / die Ungarnziemlich gebandiget/ und aus Teutschland ge-schlagen/ daß sie hernach des rückkehrens ver-gessen : Weniger nicht/ daß er auch den Polengcfttze fürgeschrieben/und König Ludwigen inFrankreich wider seinen verdrängerHugo zumthron wieder eingesetztKayserom Ihme folgte sein söhn K. Otto tt A. 9<4/n. weichet mit einigen unruhigen Reichs - Stan-den in Welschland gleicheirrungen/ wieseinedrey Herren vorfahren/ausstehen muste: die erdennoch bezähmet / auch hierüber Lotharingenaus der handKönig Luthers inFranckreich wie-der anTeutschland gebncht.DieGuechen/wel-che ihm in Italien von seiner Gemahlin Theo-phania wohlerworbene dotal-Provintzien/ Ca-labrien und Apulien/nebst alle demjenigen/ wasdie Griechischen Kayser iemahls in Italien be-sessen/ entreißen wollen/ hat er zwar anfangsgeschlagen / hernach aber durch verrätherey ei-ne solche Niederlage von ihnen erlitten/ daß etselbst kaum auff der flucht davon gekommen.Jmmittelst waren die Sclaven in Teutschlandeingefallen / deren aber die Sachsen und Thü-ringer über dreymahlhundett tausend in diepfannegehauen haben sollen. Endlich schluger die mit den Griechen vereinigte Saraeenendermaßen/ daß er seiner tapferkeit wegen 5sn-ßumarius, wie auch pallicla mors 8at3Leaorumgenennet wurde / A. 98z aber nnt tode ab-gieng.
KapftrOtto Sein söhn und Reichs - folger K. Otto !!I»der ött wein wegen seiner Helden - thaten das wunder derwell genannt / hat dem Römisch - TeutschenReiche zu gute in krafft eines XternX i^Ziske-x>X diese Verordnung gemacht / daß kein Aus-Schrältctt länder/ sondern iedesmahls ein Teutfcher zumthum ^'uf'Römischen Kayser zu erwehlen ; auff welchedio Teulsche satzung sich Chur-Maintz bey der Wahl Kayser"vn c,n. v ausdrücklich bezogen. Daß er aberdas Churfürstliche Lollegium verordnet undeingesetzt haben solle/ ist ein falscher wahn/obgleich fast ZOO jähre nach einander alle juristenund viele neue geschichtschreiber sich darauffgegründet.Jn Jtalia hatte dieser Kayser vondem rebellischen Bürgermeister zu Rom^scentio viel ungemach/ den er auch samt 12 sei-nen complieibus und losen gesellen hencken ließ.Dessen wittwe aber/ mit der sich derKayser all-zuweit vertraulich eingelassen/ und welche sichin ihrer hoffnung^seine Gemahlin zu werdenbewogen sähe/ rachete solche straffe mittelszusendung vergüteter Handschuhe/ von wel-cher galamerie derKayser A.C.1OO2. sterbenmuste.
^Henrich Nach Lhme erwehleten die Stände seinenvetter Hertzog Henrichen in Bayern/ den dieGeistlichkeit wegen vieler empfangenen guttha-ten/ auch weil er einen so keuschen ehestandgeführet / daß er seine Gemahlin die heilige
Kunigunda nie fleischlich erkannt/ canomlssethat/und welcher von Kayser Heinrich demVogelsteller aus Sachsen abstammete. Mitjhme competirte MarckgraffEckhard zu Meis-sen undHertzog in Thüringen/ und hatte sicheinen großen anhang gemacht/ wurde aber vonLothario und Benno / Herzogen zu Sachsen/deßhalber erstochen. In Italien hatte er zumgegner MarckgraffArduinzu Meyland/ wel-cher aber bald überwunden und erschlagen;hiernechst auch Italien samt Apulien demRömisch - Teutschen Reiche wieder zugebrachtworden. Die Böhmen und Pohlen hat ertributbar gemacht / und ist ohne erben verstor-ben A. 1024» .
Weil sich nun die Stande über der wahlIatonffeeines andern Oberhauptes nicht vergleichenkonten/ war eine zeitlang ein mrerr^num; doch undSwi ftadrungen diejenigen/so Hertzog Conraden zuM^chsfo^Worms oder inKancken euvehlltund welchen ge. ^der verstorbene Kayser auch sechsten recom ^vnradmancliret hatte/ vermählen vor/und 6isgull>r-ten die Sachsen dermaßen / daß dahero / weildiese der Franckischen Nation die ehre desKayserthums mißgönneten/ und sie lieber bchihrem geschlechte wie bißhero / also auch fort-hin gesehen hatten/ nach der Hand viel Un-ruhe und der zunder zu folgenden kriegen ent-standen ist.
Dieser Kayser erweiterte die Reichs-gran-tzen durch einnehmung des Königreichs Bur-gund und Llrelat/ welches ihm sein schwieger-vater Rudolphus M, König in Burgund / zu-geeignet hatte/und machte jenes unter der qua-lirät eines Hertzogthums zur Provintz/ triebKönig Stephan in Ungarn / der sich wideöihn auffwiegeln lassen / zur ruhe/ stillete auchdie empörungen in Italien/ und starb im frie-den A. 1OZ9. Darinnen hergegen war erdes Reichs verminderer/ daß er die Heyrathzwischen seinem Herrn söhn und der Königli-chen Princeßin in Dänemarck damit zu beför-dern suchte/ indem er nicht nur dem rechten desReichs aufDänemarck absagte/sondern auchdie Marck Schlcßwick dahin verschenckete.
Sein Herr söhn und Reichs-folger / KgysetHenrich illl beygenMm der Schwache/ hattein Italien der Päbste wähl halber viel be-schwerliche Händel/gebrauchte sich seines Ma-jestät - rechtes/ und setzte den Bischoff zu Bam-berg/nachmals Clemens Ii genannt/ aus den HPabstlichen stuhl / und ließ sich die bürget zu "> si«uretRom ausdrücklich darauf mit huldigen/ daß sie AgA'A.in der crestion eines Pabsts ohne Kayserlichenbefehl nichtsvornehmenwolten. Die rebelli-schen Böhmen hat er auch zum gehorsam ge-bracht/und in protection König Peters in Hun-garn seine autorität und helden-macht nicht we-niger sihen lassen. Sonsten räumete er Pabstl.eom !X das Fürstenthum Benevento ein / da»gegen ihm dieser Pabst seine in Francken besi-tzende guter abtreten muste. Angleichen ge-schähe unter seiner regimmg der merckwürdigeeinsall derer Normänner in Italien / und nah-men unter ihrem anführer t'-mcreao einen gros-sen strich landes ein/woraus nachmabls die Kö-nigreiche Neapolis und Sieiiicn entstanden.
Dieser Kayser Henrich lii verbliche todes im z9jähre seines alters zu Bothftlt in Sachsen. GnH 3 Herr/