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1 (1909) Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1559 bis zum Sommersemester 1634
Entstehung
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LXVIII
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LXVIII

S. 1621 Decan Philipp Müller. Am Schlüsse des Semesters poetische Beigabe:

Da pacem optatam nostris, Pater alme, diebus : .

Presidio absque tuo perdita turba sumus.

S. 1622 Decan Zacharias Schneider. Dazu des Decans Wappen. Schild blau, getheiltdurch weißen, mit drei goldnen Sicheln belegten Rechtsschrägbalken. Auf dem gekrönten Helmoffener Flug, getheilt weiß, blau und weiß mit verwechselten Farben. Das mittlere Feld ist in beidenFlügeln mit einem sechsstrahligen goldnen Stern belegt. Auf der Krone des Hehns ein sechsstrahligergoldner Stern. Am Schlüsse der Eintragung eine poetische Beigabe:

Spes alit agricolas , alitur spe miles et altisSpe quoque se Oceani navita credit aquis.

Est desperandum nulli, diffusa per artus

Dum fluit atque hominis pectora vita fovet.

Cuprea speremus desaevitura suisque

Post ostensurum argentea saecla Deum.

S. 1623 Decan Conrad Beyer. Dazu am Schlüsse der Eintragungen folgende Distichen: Tempora speramus, dum nos meliora gementesConficimur curis, conficimur que fame.

Sed quo nos autem ? vultus convertimus ad Te,

Qui spes est miseris confugiumque, Deus.

. W. 1624 Decan Andreas Corvinus. Ueber der Eintragung zwei Raben, einen goldnen,mit einem Edelstein geschmückten Ring haltend. Darunter die Worte:2w Oefr. Am Schlüsse derEintragungen eine poetische Beigabe des Decans:

Hicce Decanatus fuit haud fuit atque secundusPlenus honore foris, plenus dolore domi.

Quodsi in honore dolor honor inque dolore redibis,

0 honor, aut non aut absque dolore redi!

Forma neglecta decet moestos: meliora daturosCarmina, si fato prosperiore forent.

S. 1625 Decan Ananias Weber. Auf der Rückseite des den Eintragungen des Semestersvorangehenden Blattes das Wappen des Decans. Silberner Schild, darin grüner Rosenstock, dernach oben in drei Zweigen ausläuft, von denen die beiden äußeren je eine offene rothe Rose, dermittlere ein Kleeblatt trägt. Der Helm ist mit einem roth und Silber gestreiften turbanartigen Wulstgekrönt, auf dem der Rosenstock, wie im Schild, steht. Die Wappendecken roth und silber. DasWappen auf violettem Grunde, der von einem grünen, mit blauem Bande durchzogenen Kranzeumrahmt ist. Am Schlüsse der Eintragungen der Vers:

Nulla salus bello, da pacem, Christe Redemptor!

Am Schlüsse ein der für die Evangelischen unglücklich ausfallenden Kämpfe gedenkendes Gedicht:

Undique Dutheri populum Iesuita fatigatexilio, bello, carcere , morte truci.

Sed Christus Victor firmabit flamine eundemsacro caelorum subvehet inque domos.

S. 1627 Decan Philipp Müller. Am Anfänge der Eintragungen des Semesters:Simplicitas rectumque tuum me, Christe, gubernet,

Donec in hoc fragili corpore sensus inest.

L. Philippus Mülleravrhg eyQacpe.