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1 (1909) Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1559 bis zum Sommersemester 1634
Entstehung
Seite
LXVII
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LXVII

Vorder- und Hinterseite mit je vier metallenen Eckbescldägcn und mit metallenen Schließen versehensind. Auf der Außenseite des Vorderdeckels, umgeben von drei verschiedenen Leisten mitRenaissanceornamenten, ein dreigetkeiltes viereckiges Feld, oben eingepreßt: Matricula Philosophica,unten: 1617. In der Mitte eingepreßt: ein Wappen, darunter: Wapen des H. Römischen Kaiserthum.Auf der Rückseite des hinteren Deckels in ähnlicher Umrahmung, wie sie der vordere Deckel zeigt,ein anderes Wappen, darunter: Von Gottes gnaden Augustus Herzog zu Sax. Chur. Auf demRücken der Handschrift später aufgeklebtes rothes Lederschild, das in goldner Schrift den Inhaltangiebt: MATRICULA | FAC. PHIL. | VOL. IV | AB Ao. 16161671.

Die Handschrift zählt 185 von alter Hand bis 183 numerirte 21 cm. breite und 33 cm.hohe Pergamentblätter. Blatt 178 ist schon in alter Zeit herausgeschnitten worden.

Auf der Rückseite des Vorderdeckels hat der Decan Johannes Friedrich, der am Schlüsseseines Decanats, also am Ende des Wintersemesters 1616/17, den Band anlegte, die folgendenWorte eingetragen:

Quarta Matricula Communitatis Philosophicae in Academia Lipsiensi, quam felicibusinchoatam auspiciis ao. Christi MDCXVI. inde in omnes annos subsequentes copiosa humanitatissubole fecundam fortunatamque esse iubeat supremus studiorum director Oebg tQiadjiatog, benedictus insaecula. Darunter befindet sich eine Notiz Friedrichs über den Inhalt der drei ersten Bände derMatrikel der philosophischen Facultät.

Das erste Pergamentblatt ist frei geblieben. Auf dem zweiten beginnen Friedrichs Ein-tragungen für das W. 1616. Darüber das Wappen des Decans. Nach rechts fliegende weiße Taube,grün und goldenen Oelzweig in rothem Schnabel, auf blauem Grund über silbern gewelltem Meere.Auf dem gekrönten Helm offener Flug, silber und blau getheilt mit verwechselten Farben. In derMitte zwischen den Flügeln, aus der Krone wachsend, der grüngoldne Oelzweig, die Wappendeckenweiß und blau. Ueber dem Wappen:

Columba nota

Auwrpv).).ocpäoa, tr t g etQipijg GijfiävTOQM.

Unter dem Wappen:

Almae Paci S.

Frondem Oleae quondam fert missa columba Noamo,

Pacem olea umbratam Mors tua, Christe, tulit.

Surgat frons oleae: vigeat Pax aurea, mundoBella absint: Tua pax, Christe, perennis eat!

Io. Friderichus

Pacem Patriae ex animo comprecatam F.

S. 1619 Decan Conrad Beyer. Dazu am Schluß der Eintragungen der Vers:

Serva, Christe, tibi fidentem hoc turbine coetumFataque da studiis utiliora piis.

W. 1619 Decan Michael Zeidler. Dazu das sorgfältig ausgeführte Zeidlersche Wappen. 1 )

W. 1620 Decan Andreas Corvinus. Die Ueberschrift des Semesters in einem runden,mit Renaissanceornamenten geschmückten Medaillon. An dem Medaillon rechts und links obenweibliche Figuren mit der Unterschrift Constantia und Patientia. Rechts davon unten ein Medaillon,darin ein Bildwerk, Merkur der Fortuna nacheilend. Darunter:Fortasse licebit. Links davonunten in einem Medaillon ein anderes Bildwerk, schwarzer Rabe, sitzend auf dem dürren Ast einesabgestorbenen Baumes. Darunter:Mihi bonum est Deo adhaerere.

D Sielio Scite XXXI zu W. 1628.

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