LXIX
W. 1628 Decan Andreas Corvinus. Dazu das Wappen des Decans auf rosa Grund inreicher barocker Umrahmung . i )
W. 1630 Decan Andreas Corvinus. Ueber den Eintragungen des Semesters ein Bild inRahmen, zwei mit einander kämpfende Krieger in antiker Gewandung darstellend. Im HintergründeElias, dem ein Rahe Nahrung zuträgt. Auf der blauen Umrahmung in Goldschrift die Worte:
„Salus est et ab exiguo saepe parata.“
S. 1631 Decan Philipp Müller. Am Schlüsse des Semesters farbige Landschaft. Neapel,im Hintergründe der Vesuv, Feuer und Steine ausschleudernd. Am Fuße des Vesuvs zwei brennendeOrtschaften, am Abhänge rechts ein pflügender Bauer, links ein Winzer, im Weinberge arbeitend.
Um die Landschaft zieht sich ein schwarzer Rahmen, verziert mit violetten barockenOrnamenten, in denen sich oben das Auge Gottes, von goldnen Strahlen umgehen, befindet. Auf demRahmen in goldner Schrift oben: ,,ovx «ra nQoocpatov vno tov ’HXwv. Ecclesiastae“. Unten: „ Sic rependoamicorum merita“. Die untere Inschrift wird durch ein schwarzes ovales Medaillon unterbrochen, aufdem in goldner Schrift die Worte stehen: „ Vesuvius , Mons Campaniae in Italia, exarsit finienteAnno MDCXXXI, arsit adhuc mense Martio Anni MDCXXXII “. Ueber dem Bildwerk die Verse:
„Cernis, in innocuos mons vibret ut iste colonosSaxea tela suos ignea tela suos.
Flectitur obsequiis oris petulantia nullisNec benefactorem respicit improbitas.“
Unter dem Bildwerk die Worte:
„Dabit Deus hic quoque finem.“
W. 1631 Decan Caspar Schumann. Ueber den Eintragungen des Semesters farbigesBild in barocker Umrahmung, darstellend eine Stadt, die sich an dem Abhange eines Berges zu einemSee hinab erstreckt. Von rechts hält ein aus Wolken hervorgestreckter Arm ein Ruder in dasWasser des Sees.
S. 1632 Decan Zacharias Schneider. Am Schlüsse der Eintragungen das Distichon:„Bella fremunt, annona perit, contagio saevit.
Christe, veni et nos his eripe, quaeso, malis.“
W. 1632 Decan J ohannes Hornschuch. Am Schlüsse der Eintragungen folgendes Distichon:„Tifii] eoi neu vjivog eoi xa'i xiidog aXrjXtovTä natq'i, reo vhp, nvevgati tiä ayim.“
S. 1633 Decan Conrad Beyer. Eingeklebt ein Bildnis, Kupfer, den Decan darstellend inovalem Rahmen. Die Legende im Rahmen lautet: „AI. Gunrad. Bavarus Ilallens. vir l. et histor. P. P.Lipsiae aetat. LX.“ Unter dem Bilde: „Anno 1632“ und: „oq&wg ocpd-aXjj.lv xa'i qpijv, SoXeq'ov de nolder“. Zum Semester griechische und lateinische poetische Beigaben:
„dev, epev tov noXegov, Xoijlov xa'i Xijiov avaidr tcuria tov xqvsqoio ylov tqla xknna xkxiota’TntCrj dbg nateq elqrynjv, tqia xknna alalxe,iv t\i y eiQr t vrj nav effti eplXovte xaXovte'.
Qaqoeiv yqij: vvv fioiqa, to S’ aiiqiov ‘iaaet ageivov.“
„Nos bellum exercet pestisque famesque fatigat
Bellum unum causa est cunctorum nempe malorumDa pacem, Pater! Et nobis bona cuncta dedisti.
Nunc est tempestas’. Mox exoptata sequentur.“
„Mij q&ovseiv, aXXav ageXsTv xai iSia nqutteivKcu oiitaig eaeai evy.trjjj.av ifie Sixaiog.“
0 Siehe Seite XXXII zu S. 1630.