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1 (1909) Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1559 bis zum Sommersemester 1634
Entstehung
Seite
LXIV
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Dic Ausschmückung der Eintragungen ist im Vergleich zur Rectoratsmatrikel dürftig.Meist ist bei den Ueberschriften Antiqua Kapitale zur Anwendung gekommen. Die Initiale A inAnno und einzelne Thejle der Ueberschrift erscheinen in goldener Schrift.

Georg Masbach, Decan des W. 1566, hat zu seiner Eintragung sein Wappen malen lassen. *)Es wird hier von zwei geflügelten, bekleideten Fraucngestalten gehalten. Am Schlüsse der Ein-tragung erscheint als poetische Beigabe das Epigramm des Palladas (Palat. Anthol. X, 62):

Zu S. 1568 findet sich das Wappen des Decans Michael Barth 2 ), zu W. 1569 einepoetische Beigabe des Decans Johannes Sommer:

Vespera nunc venit, nobiscum, Christe , manetoExtingui lucem nec patiare tuam.

W. 1570 Decan Johannes Albinus. Ueber der Eintragung roh gemaltes farbiges Bild-werk. Johannes der Täufer, dabei ein Lamm, haltend eine Fahne, die ein weißes Kreuz in rothem Feldezeigt. Darüber Spruchband:Ecce agnus Dei, qui tollit peccata mundi. Johannes hat ein Buchin der Hand, auf diesem finden sich in Gold die Buchstaben ,J. A. M. = ,Johannes Albinus Magister 1 .Im Hintergründe flüchtig angedeutete Landschaft.

W. 1572 Decan Georg Blümlein. Dazu des Decans Wappen in schwarzer Federzeichnung.Im Schild schwarzer Liuksschrägbalken, belegt mit einem weißen achteckigen Stern zwischen zweiweißen Blumen. Auf dem Helm wachsend, geflügelte weibliche Gestalt, in der einen Hand einenBlumenzwcig, in der andern einen achteckigen Stern haltend. Am Ende der Semesterüberschrift:

Am Ende des Semesters hebräischer Spruch. Darunter:Iluau oSog avSQog 'uq&u cpaiveraisaun» xta xuzev&vmi xaodi'ag xvQiog. Proverb. 21. Cuilibet via viro recta videtur sua, corda veroimpellit Dominus .

S. 1573 Decan J ohannes Koch. Dazu Wappen des Decans. Rother Schild, getheilt durchaufsteigende blaue Spitze. In jedem Felde goldene Hausmarke. Auf dem Helm Büffelhörner, blau,gold und rotli in verwechselten Farben, dazwischen, auf dem Helm, die goldue Hausmarke des Schildes.Wappendecken blau, roth und gold.

\Y. 1573 Decan Michael Wirth. Dazu das Wirthsche Wappen. 3 ) Ueber dem Wappen:

S. 1574 Decan Valentin Thau. Am Schlüsse der Eintragung ein längeres Citat aus demWerke des Georgios Chrysokokkes über Astronomie, geschrieben 1346. (Vgl. Krumbacher, Geschichteder byzantinischen Litteratur, München 1897. Seite 622.)

J ) Siche Seite XIII zu S. 1566.

2 ) Siehe Seite XYI zu W. 1575.

3 ) Siehe Seite XVI zu W. 1574.

Ov Xbyov, ov vofio-v oiSe Tvyi], geqönmv 3s tvquvvsIroig ISloig aXoyoig (tsvgaGi avQOfievij.

MaXXov zotg aSixoXai qsjzsi, [uaei de äcxalovgü>g emSeixrv/.ievtj zrjv aXoyov Swa/iiv.

,,vv 0em 7toü.a fjra Svvageixcd (ii]8ev ateQ Qeov.

Darunter:

Sclesia me genuit, docuit me IApsia culta,Iusserunt docti sceptra tenere viri.

Arma dedit virtus atavis praesentia nostris,At suus ex merito quemque tuetur honos.

kti -