Im ersten, blauen Feld brauner Bienenstock, im zweiten, silbernen schwarzer stehender Bär, im dritten,goldnen schwarzer stehender Bär, im vierten, rothen brauner Bienenstock. Auf dem Helm weiß-roth,weiß-blauer Wulst. Daraus wachsend, wilder Mann, gehörnt, mit grünem Kranz auf dem Haupt, inder rechten Hand eine Sichel schwingend, offener Flug, rechts blau und gelb, links weiß und rothgctheilt. Die Wappendecken links roth und weiß, rechts gold und blau. Die Eintragung nach alterWeise chronologisch geordnet.
S. 1629 Rector Janusz Radziwill, Herzog von Birze, Prorector Polycarp Leyser.In B8 a die Semesterüberschrift in goldner Antiqua Kapitale, eine ganze Seite füllend. Auf dernächsten Seite in Goldumrahmung die Worte: „Sequuntur nomina inscriptorum“ in goldner AntiquaKapitale. Alsdann folgen die Eintragungen chronologisch. In B 8 b großes Wappen in reichem, figuren-gcschmücktem Rahmen. Schwarzer, rothgczüngter einköpfiger Adler mit Fürstenkrone in goldnemFelde. Herzschild quadrirt. Im ersten, blauen Feld drei schwarze, in Schächerkreuz gestellte Jagd-hörner, im zweiten, silbernen blaues Hufeisen, umgeben von drei goldnen Sternen, im dritten, rothensilberner Doppeladler, im vierten, silbernen goldner mit zwei Widerhaken versehener Pfeil. Auf demgekrönten mittleren Helm gekrönter schwarzer Adler, auf dem Helm zur Rechten, aus der Kronewachsend, goldner Löwe, auf dem gekrönten Helm zur Linken schwarzer, gekrönter Adler. Die Ilelm-decken silber und schwarz. Auf der Rückseite Leysers Wappen wie zu S. 1617. Die Eintragungennach alter Weise chronologisch geordnet.
W. 1629 Rector Enoch Heiland. In beiden Handschriften die Semesterüberschrift inreichem Architckturrahmen mit figürlichem Schmuck, Form eines Epitaphs. Oben die Inschrift: „QuodDeus triunus vertat“. Unten: „Angelis suis mandavit , ut custodiant Te in viis tuis. Psalm 91.“Darunter das Wappen Heilands, drei silberne abgehauene Stämme, der unterste liegend, die oberenschräg dazu schwebend, zwischen ihnen silberner Stern in rothem Felde. Auf dem Helm offener Flug,silber und roth getheilt. Die Helmdecken roth und silber. Die Eintragungen in beiden Handschriftenin alter Weise chronologisch geordnet.
S. 1630 Rector Andreas Corvinus. Die Ueberschrift des Semesters in beiden Handschriftenin Form eines dreitheiligen Epitaphs in barocker Form. Gekrönt durch einen diamantengeschmücktenRing. Rechts davon liest man: „Et durat“, links: „Et micat“, darüber im Strahlenkränze „n 1 b Inder Mitte des oberen Giebels ovales Medaillon, worin zwei kämpfende Männer im Vordergründe, imHintergründe Berglandschaft. Links unter dem Medaillon, sitzend, der Prophet Elias, dem zwei Rabenzufliegen. Um das Bild die Legende: „Et ab exiguo saepe parata salus est“. Rechts davon rundesMedaillon: Kurfürst Johann in rothem, pelzverbrämtem Mantel, in der Rechten das Schwert, ein rothesBarett auf dem Haupte. Im Bilde darüber: „1630. 25. Juny, Joan — nes“. Um das Portrait die Legende:„Turris fortissima nomen Domini“. Daneben in Medaillon anderes Portrait, Kurfürst Johann Georg,mit Schwert in der Rechten, angethan mit rothem, hermelinbesetztcm Mantel, den rothen, hermelin-besetzten Kurfürstenhut auf dem Haupte. Oben im Bilde „1630. 25. Juni“, darunter „Joh. — Geor“.Legende um das Portrait: „Confessionis Lutheranae Augustae exhibitae saeculum“. Der Mittelbau desEpitaphs ist durch je ein korinthisches Säulenpaar links und rechts in drei Flächen gegliedert. In dermittelsten befindet sich die Semesterüberschrift. Auf der Fläche rechts davon ein Medaillon, in dessenMitte das von einem Lorbeerkranze umgebene Wort: „Constantia“. Um den Lorbeerkranz herum sinddie Wappen der Fürsten und Städte angebracht, die bei der Einreichung der Confessio sich betheiligten.Auf der Fläche links ebenfalls ein Medaillon. Darin ein aufgeschlagenes Buch, worauf die Inschrift:„Augustana confessio, verbum domini manet in aeternum“. Von dem Buche nach oben ausgehend, zweiOelzweige, darüber im Strahlenkranz „rn h - ’“. Unter dem Buche: „exhibita XXV. Juni MDXXX“.Um das Buch herum die Legende: „ Vespera iam venit, vobiscum Christe maneto“. Zu beiden Seiten desmittleren Baus weibliche Figuren, die eine mit einem Palmzweig in der Rechten und zwei Tauben auf derLinken, die andere betend, mit einem Lamm zu den Füßen. Unter dem rechten Säulenpaar, das den