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1 (1909) Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1559 bis zum Sommersemester 1634
Entstehung
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schwarzem Dreiberg. Auf dem gekrönten Helm offener Flug, rechts schwarz, links gold, belegt mitje einem Jagdhorn in verwechselten Farben. Die Wappendecken schwarz und gold.

W. 1626 Rector Johannes Heintz. In B7 a reiche Ausschmückung der Semesterüberschrift.Oben Cartouche mit Inschrift:Deo optimo maximo favente. In der Mitte auf hellgrauviolettemGrunde das Wappen des Rectors. In goldnem Schild schwarzer, rothgeziingter Ochseukopf. Auf demHelm offener Flug, getlieilt rotli und schwarz in verwechselten Farben. Wappendecken gold undschwarz. Rechts vom Wappen Frauengestalt mit Kelch und Kreuz, links Frauengestalt mit verkapptemFalken auf der rechten Hand. Beide Frauengestalten in rothem Untergewand, gelbem Obergewandund blauem Mantel. In der Cartouche unterm Wappen die Ueberschrift zu den Eintragungen, die ineiner Columne gegeben werden. Das ganze in reicher Umrahmung. In B7 b fehlt jeder Schmuck.

Mit Ileintzes Immatrikulationen schließen die beiden Handschriften B7 ab. Am Schlüssedes Bandes findet sich der Vermerk:Summa omnium hoc semestri hyberno inscriptorum CCCCXVIL,a fundatione autem Academiae 80 64-0.

Die Handschriften B8. Die folgenden Immatrikulationen sind ebenfalls in doppelterUeberlieferung erhalten. Die eine Handschrift, B8 a von neuer Hand signirt, führt bis zum Endedes Sommersemesters 1676, die andere, ebenfalls von neuer Hand signirt B8\ enthält die Ein-zeichnungen bis Ende des Wintersemesters 1680. Beide Matrikelbände werden im Archiv derUniversität auf bewahrt. Die Matrikel B8 a ist eingebunden in starke Holzdeckel, die mit reichgepreßtem Pergament überzogen sind. Messingecken, die mit Engelsköpfen verziert sind, schützenden Einband vor Beschädigung. Von den beiden Metallschließen ist eine verloren gegangen. Aufdem vorderen Deckel, umgeben von fünf eingepreßten Renaissanceleisten, im Mittelschild ein Bild,das Salomonische Urtheil darstellend, eingepreßt, unter dem Mittelschilde liest man:

Ingenium prudens poscit , litesQui resolvit femineas, populusPectora docta timet. I. Reg.

Oben über dem Mittelschilde steht zwischen den Renaissanceleisten in Goldschrift:

Rectore Johanne Bohcmoiuris utriusque Doctore

unter dem Mittelschilde:

Anno salvatoris nostri 1687.

Die Rückseite des Hinterdeckels zeigt eine ähnliche Pressung wie der Vorderdeckel. AnStelle des Salomonischen Urtheils findet sich in dem mittleren Schilde ein Kaiser, gepanzert, imMantel, in den Händen Scepter und Reichsapfel, auf dem Haupte die Krone. Neben ihm oben rechtsdas Wappen des deutschen Reiches, links das spanische Wappen. Darunter die Inschrift:Maximi-lianus Dei gratia Imperator, Romanorum Rex , semper Augustus, Germaniae [?], Ilungariae, Bohe-miae etc. Rex, Archidux Austr., Dux etc. Die Handschrift enthält 291 von alter Hand numerirtePergamentblätter von 42 cm Höhe und 27 cm Breite. Die letzten Blätter 265291 sindunbeschrieben geblieben.

Die zweite Handschrift B 8 b ist im Aeußern genau so ausgestattet, wie B 8 a . Sie enthält280 von alter Hand numerirte Pergamentblätter von 41 cm Höhe und 27 cm Breite.

Vor den Eintragungen findet sich in jeder Handschrift eine Lage von zwei Pergamentblättern.Auf der Rückseite des ersten Pergamentblattes steht der Eid, den jedes Mitglied der Universität zuleisten hatte, in der Form, wie sie im Jahre 1579 auf Befehl des Kurfürsten August angenommenwurde. 1 ) Auf dem zweiten Blatte befindet sich eine jüngere Eidesformel, die auf den Pennalismus

') Siehe Seite XVII.