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1 (1909) Die Immatrikulationen vom Wintersemester 1559 bis zum Sommersemester 1634
Entstehung
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W. 1620 Kector Sigismund Schilling und S. 1621 Rector Franz Romanus. BeideEintragungen einfach.

W.1621 Rector Heinrich Hopfner. In B 7Wappen in einem aus Zweigen fein ausgeführtenRahmen. Schild gespalten. Rechts in blauem Feld drei goldne Sterne über einander, links naturfarbeneHopfenpflanze, an braunem Stock sich emporrankend, in weißem Feld. Auf dem Helm blau, weißund roth gestreifter Wulst, darauf Büffelhörner, rechts blau und weiß, links weiß und rotli getheilt.Zwischen ihnen der Hopfenstock wie im Schilde.

S. 1622 Rector Thomas Heckei. In beiden Handschriften sehr reich ausgestattet. DasWappen des Rectors in bunter Umrahmung mit reichem Figurenschmuck. Schild gespalten, rechtszweimal schrägrechts getheilt. Rechts oben blaue Hacke in silbernem Feld, rechts in der Mitte blauesFeld, rechts unten drei 1:2 gestellte silberne Rosen in rothem Felde. Links aufrecht nach rechtsschreitender goldner, doppeltgeschwänzter und rothgezüngter Löwe, eine goldne Hellebarde miteiserner Spitze haltend, bei der der rechte Widerhaken fehlt. Auf dem gekrönten Helm die Schild-figur, wachsend. Die Wappendecken rechts gold und schwarz, links Silber und roth. Die Eintragungen,die ein Schreiber gemacht hat, sind sehr sorgfältig vorgenommen worden. Bei den Studirenden, diegeschworen haben, istiw. hinzugeschrieben, bei denNichtvereidigten fehlt dagegen jeder Vermerk.In B7 b am Schlüsse in Fraktur:

Nichts fehlt nun der stolczruntter WeltAlls Fried, als alle Treu, all Gelt,

W. 1622 Rector Nicolaus Lisca. In beiden Handschriften gleich, ohne Schmuck.

S. 1623 Rector Jacob Herzog von Kurland, Prorector Philipp Müller. In beidenHandschriften gleich. Die Semesterüberschrift in Antiqua Kapitale in gold, die ganze Seite umfassend.Ihr gegenüber auf der Vorderseite des Bl. 184 großes, kunstvoll ausgeführtes kurländisches Wappenauf grünem Grund in reichem Rahmen. Quadrirter Schild. In 1 und 4 rothe aufgerichtete, gegeneinander gekehrte Löwen in silbernem Feld. In 2 und 3 aus dem Rande schreitende, gegen einandergekehrte halbe natürliche gekrönte Elche in blauem Feld. Herzschild golden, darin rother Kcssel-haken, rechts aufrecht stehendes Hermelin, links die Buchstaben A und S verschlungen. Auf demWappen drei gekrönte Helme. Auf dem mittleren, zwischen rother und goldner Feder, der rotheKesselhaken frei schwebend. Auf dem rechten gekrönten Helm der Elch, auf dem linken gekröntenHelm der rothe gekrönte Löwe, wachsend. Die Wappendecken roth, blau und weiß. Auf der Rückseitedes Bl. 184 in einem mit Blumen und Vögeln reich verzierten Rahmen das Wappen des ProrectorsPhilipp Müller. In rothem Schild drei Blumen in Silber, grün und Silber auf einem grünen Stengel,aus silbernem Dreiberg wachsend. Auf dem Helm roth und silberner Wulst. Darauf dieselben Blumenwie im Schild. Die Wappendecken roth und silber. Die Eintragungen in zwei Columnon mit Linien-umrahmung von einem Schreiber. Die folgenden Eintragungen

W. 1623 Rector Jacob Herzog von Kurland, Prorector Sigismund Finckelthausund S. 1624 Rector Wilhelm Schmuck sind einfach gehalten.

W. 1624 Rector Daniel Putscher. Das Wappen des Rectors in B7 a in sorgfältigerschwarzer Federzeichnung. Im Schild Lamm mit Fahne. Ueber gekröntem Helm zwischenBüffelhörnern Weintraube [?]. In B 7 b die Einrahmung der Semesterüberschrift in einem reichenarchitektonischen Rahmen.

S. 1625 Rector Polycarp Leyser. Die Semesterüberschrift ebenfalls in einem reichenarchitektonischen Rahmen, schwarze Federzeichnung.

W. 1625 Rector Johannes Günther. Eintragungen einfach.

S. 1626 Rector Johannes Rupert Sultzberger. Die Semesterüberschrift, in B7 b , dieganze Seite füllend. Oben das Wappen des Rectors. In goldnem Schild schwarzes Jagdhorn über